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Büchen (LOZ). Büchen wächst. Dieses liegt nicht nur an der positiven Ortsentwicklung mit den Neubaugebieten Großer Sandkamp und Mühlenweg und den Initiativen im sozialen Wohnungsbau, sondern auch an der schönen Tatsache, dass auch wieder mehr Kinder geboren werden.

Mit dem Wachstum der Gemeinde Büchen und der Amtsgemeinden muss auch die soziale Infrastruktur Schritt halten. Hierzu gehört folglich auch die Weiterentwicklung der Kitas. Der Schulentwicklungsplan, mit der auch die Kita-Planung untersucht wurde, berücksichtigt diese Bevölkerungsentwicklung und sieht bis zum Jahr 2021 mindestens vier weitere Krippen- und drei weitere Elementargruppen im Amt Büchen vor. Bis zum Jahr 2028 wird der Bedarf auf neun zusätzliche Krippen- und sieben zusätzliche Elementargruppen im Amt Büchen ansteigen. Die ABB-Fraktion hält es daher für unerlässlich eine Planung für weitere Kita-Plätze in der Gemeinde Büchen voran zu bringen. Im Bebauungsplangebiet Nr. 58 in Pötrau soll der Gemeinde Büchen ein Grundstück übertragen werden, auf dem eine Kita gebaut werden kann.

Die ABB beantragt für die nächste Hauptausschusssitzung am 18. November, dass die Gemeinde das Grundstück für eine Kita übernimmt. Die Gemeinde soll eine Planung an ein Architektenbüro in Auftrag geben, Finanzmittel bei Fördermittelgebern beantragen und die eigenen Finanzmittel im Haushaltsplan darstellten. Es muss das Ziel sein, die Kita im Jahr 2023 betriebsbereit zu erstellen.

Axel Engelhard, Vorsitzender des Finanzausschusses (ABB): „Die Kita-Reform des Landes stellt die Kommunen vor besondere Herausforderungen der Haushaltplanung. Es ist gut, dass Eltern entlastet werden und es ist auch gut, dass die Betreuungsqualität verbessert wird. Aber das dritte Ziel der Reform, nämlich die Entlastung der Kommunen, hat Landesregierung aus CDU/FDP und Grünen nicht beachtet. Für das Amt Büchen bedeutet dies 584.000 Euro Mehrkosten im Jahr.“

„Den zuständigen Landesminister, Dr. Heiner Garg, haben wir hier nach Büchen mehrfach zu dem Thema eingeladen, um in eine Diskussion einzusteigen. Leider hat Herr Garg wegen seiner Terminfülle keine Zeit für uns“, so Markus Räth, Vorsitzender der ABB-Fraktion.

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