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Büchen (LOZ). Über die Mitteilung der unteren Naturschutzbehörde des Kreises Herzogtum Lauenburg zum Verbot der Nutzung der Hundewiese am Grünen Weg ist die ABB alles andere als erfreut. „Wir hatten gehofft, dass es eine Übergangsfrist geben wird“, so Markus Räth als Vorsitzender des zuständigen Ausschusses.

„Die Nutzung der Hundefreilauffläche ist in Büchen und Umgebung so gut angenommen worden, dass diese sich nicht nur für die Hunde als Treffpunkt etabliert hat, sondern auch für die Hundebesitzerinnen und -besitzer als wichtiger Treffpunkt zum Austausch dient“, erläutert Stefan van Eijden, selbst Hundebesitzer und regelmäßiger Nutzer der Hundewiese. Die Erfolgsgeschichte der Hundewiese im Grünen Weg zeigt, dass es einen großen Bedarf gibt und sich dieses Angebot der Gemeinde Büchen sehr schnell zu einem überregionalen Freizeitangebot für Hundebesitzer entwickelt hat. Aus diesem Grunde ist es für die ABB weiterhin völlig unumstritten, dass das Angebot einer Hundefreilauffläche als wichtiger Bestandteil zu Erhaltung der Attraktivität der Gemeinde Büchen, bestehen bleiben muss.

„Naturschutzrechtliche Belange sind wichtig und dürfen nicht außer Acht gelassen werden, aber dieses muss immer mit Augenmaß und im Einklang mit dem Umfeld erfolgen. Es ist jetzt unsere Aufgabe in der Politik mögliche Lösungen aufzuzeigen und an der Verwaltung, dieses zu prüfen und schnellstmöglich umzusetzen“, erläuterte Stefan van Eijden. Hierzu ergänzt er: „Wir erwarten hier von der unteren Naturschutzbehörde eine intensive Unterstützung und eine wohlwollende Kooperation bei Auswahl von Ersatzflächen.“ Dass in Schleswig-Holstein Hundefreilaufflächen ein wichtiger Bestandteil der Förderung der Kultur sind, zeigt allein die Tatsache, dass die Landesforsten selbst, 13 Hundewälder betreiben.

Die ABB-Fraktion hat auf ihrer Fraktionssitzung bereits mögliche Alternativflächen erörtert, falls die Hundewiese am Grünen Weg endgültig versagt bleibt. Diese werden jetzt zur Prüfung an die Verwaltung weitergeben. „Es ist klar, dass die Planung und Umsetzung einer Alternativfläche nicht ohne Investitionen möglich sein wird,“ erläutert Axel Engelhard (Vorsitzender des Finanzausschusses), „die entstehenden Investitionen halten wir für vertretbar, weil die Hundebesitzer - ebenso wie alle anderen Bürger in Büchen auch - ihren Teil zu den Einnahmen des Büchener Gemeindehaushaltes beitragen“, so Engelhard weiter. „Gerade, da wir von vielen Seiten an diesem Thema dicht dran sind, werden wir die weitere Entwicklung voranbringen und begleiten“, so Markus Räth als Fraktionsvorsitzender der ABB.

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