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Büchen (LOZ). Die Fraktion der ABB kam in Wotersen, Gaststätte Heitmann, zur Klausurtagung zusammen. Die Zielsetzung war die Planung der kommunalpolitischen Aktivitäten im auslaufenden Jahr 2020 bis Anfang 2021. Aus aktuellem Anlass sind viele geplante Veranstaltungen nicht möglich, z.B. die regelmäßig durchgeführten Ortsteilgespräche, die Radtour und vieles mehr. Der Firmendialog und Gespräche mit Bürgern in kleinem Rahmen werden fortgesetzt.

Nicht beeinträchtigt sind die programmatischen Diskussionen der ABB zu aktuellen Situationen. Eine wesentliche Priorität besteht in der Weiterentwicklung von Kindertagesplätzen. Die Kita-Reform des Landes Schleswig-Holstein ist nun mehr in Kraft und verlangt den Kommunen einiges ab. Dieser Herausforderung muss man sich stellen. Die ABB steht für den Ausbau des Kindertagesstättenangebotes in der Region.

Ein weiteres Hauptthema war die Schulentwicklung. Ausbau der Infrastruktur, die Parkplätze, die Schulerweiterung mit Mensa und die Schaffung von Radabstellanlagen sind auf der Agenda der ABB. Das kostet viel Geld und eine solide Finanzierung ist eine Grundvoraussetzung und diese ist solide machbar. „Man muss nicht nur sagen, Bildung ist sehr wichtig für unsere Kinder. Man muss auch machen“, so Patrick Winkler (ABB).

Auch das Thema Ortsentwicklung nahm einen großen Raum der Diskussion ein. Die wohnbauliche Entwicklung in die Fläche, aber auch die innerörtliche Verdichtung muss vorrausschauend geplant werden. Auch die gewerbliche Entwicklung sowohl in Gewerbegebieten, aber auch für den Einzelhandel in der Möllner Straße und Lauenburger Straße steht im Fokus. Es wurde an zentraler Stelle in der Gemeinde beschlossen, die Bürgerstube auf dem Bürgerplatz rückzubauen. „Die Bürgerstube gehörte zum Bürgerplatz. Fehlende Betreiberkonzepte in die Zukunft und hohe Investitionen, insbesondere wegen der nicht der derzeitigen Rechtslage entsprechenden Küchen- und Sanitäranlagen, machte aber den Beschluss zum Rückbau notwendig. Der Bürgerplatz ist eine zentrale Stelle im Ort und bedarf künftig neuer Ideen. Ein Bürgerplatz für die Begegnung muss bleiben“, so Horst-Peter Klaas.

Ortsentwicklung heißt nicht nur Flächen für eine Bebauung zu entwickeln, sondern dabei auch die soziale Infrastruktur zu bedenken und schließlich alles miteinander auch verkehrlich sinnvoll zu vernetzen. Und die Flächen für den Umwelt- und Naturschutz sind zu schützen. „Entlang der Steinau, des Elbe-Lübeck-Kanals und der Stecknitz-Delvenau haben sich Naturräume etabliert. Diese Räume neben den Waldflächen sind als Vorrangflächen für den Naturschutz definiert“, so Carmen Horn (ABB).

Die öffentliche Vorstellung der Fortschreibung des Ortentwicklungskonzeptes Büchen soll am 30. September erfolgen. Die ABB hat sich hiermit durchgesetzt, dass die Bürger die Möglichkeit der Beteiligung haben. Es wird eine Fragebogenaktion geben und die öffentliche Auslegung mit einem Beteiligungsformat.

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