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Witzeeze (LOZ). „Ein weiterer, wichtiger Schritt zum Ausbau des Elbe-Lübeck-Kanals steht bevor. Der Neubau der Schleuse Witzeeze wird als nächste Maßnahme ausgebaut. Im Entwurf des Bundeshaushaltes 2021 stehen für Planungen und Vorarbeiten 13 Millionen Euro zur Verfügung. Mit der Veranschlagung im Bundeshaushalt können nun Umweltgutachten, Bodenproben und weitere Maßnahmen beauftragt werden, um das Planfeststellungsverfahren zu beginnen und bis zum Ende zu bringen“, berichtet der CDU-Bundestagsabgeordnete Norbert Brackmann.

„Die Mittel sind aber nicht nur für die Planungen der Schleuse bestimmt, sondern auch für die Neubauplanungen der Kanalbrücke Witzeeze. Schleuse und Brücke werden zusammen geplant und gebaut. Das macht die Aufgabe so herausfordernd und komplex. Die Schleuse Witzeeze ist nun die erste von insgesamt sechs Schleusen, die am Elbe-Lübeck-Kanal neu gebaut werden. Die Schleuse Lauenburg wurde bereits 2006 erweitert und für die Durchfahrt des sog. Großmotorgüterschiffes angepasst. Nach Witzeeze sollen die fünf nördlichen Schleusen – Donnerschleuse, Behlendorf, Berkenthin, Krumesse, Büssau – an die benötigten Abmessungen angepasst werden“, sagt CDU-Politiker Norbert Brackmann.

„Um die Schifffahrt auf dem Elbe-Lübeck-Kanal auch zukünftig gewährleisten zu können, ist zunächst die Anpassung der Brücken und Schleusen an die geforderten Durchfahrtshöhen, Breiten und Längen erforderlich. Während in den letzten Jahren die Brücken sukzessive geplant und angepasst wurden; hier mit dem Neubau der Kanalbrücken bei Buchhorst (ab 2021) und Basedow (2022) die letzte Etappe eingeläutet wird, starten mit der Schleuse Witzeeze nun die Ausbauplanungen der Schleusen. Von den Erfahrungen die hier gemacht werden, profitieren die Planer bei den übrigen Kanalschleusen. Dennoch bleibt es bei langen Zeiträumen, bis der Kanal durchgängig für die großen Binnenschiffe befahrbar sein wird. Der Ausbau des Elbe-Lübeck-Kanals schreitet aber unaufhaltsam voran“, sagt der CDU-Bundestagsabgeordnete Norbert Brackmann stolz mit Blick auf die in den letzten Jahren vorangetriebenen Ausbauschritte. Schritt für Schritt ist der Kanalausbau vorangekommen und heute eigentlich unumkehrbar.

Anders als die Kanalbrücken, die durch das Wasserstraßen-Neubauamt Magdeburg geplant werden, liegt die Zuständigkeit für den Neubau der Schleuse Witzeeze bei der von Norbert Brackmann geschaffenen und mit über 35 Planstellen ausgestatteten Projektgruppe beim Wasserstraßen-Neubauamt Hannover. Der Neubau der Schleuse Witzeeze wird auf die Erfordernisse eines Großmotorgüterschiffes angepasst. Dies bedeutet den Ausbau der Schleusenkammer für ein 115 Meter langes und 12,5 Meter breites Binnenschiff. Derzeit ist die Schleuse Witzeeze lediglich für ein 80 Meter langes und 12 Meter breites Binnenschiff befahrbar. Die Kanalbrücke muss auf die Durchfahrtshöhe von 5,25 Meter angehoben werden, um eben auch solche Großmotorgüterschiffe mit zwei lagigen Containern die Durchfahrt zu ermöglichen.

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