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Büchen (LOZ). Die ABB-Fraktion setzt auch in diesen Zeiten ihren Firmendialog fort. Ziel ist es von den Unternehmen zu hören, wo Bedarfe der Unternehmen sind. Diese Bedarfe zu sehen und dann in den politischen Gremien zielgerichtet für die Unternehmen umzusetzen. Dabei geht es in erster Linie auch um die Arbeitsplätze, die auch von der Gemeindepolitik mitgestaltet werden können.

Die Firma Kulina Zerspanung und Maschinenbau im Gewerbegebiet, Am Heesterkamp, war nun Anlaufpunkt. Die Firma Kulina hat hier erweitert und hält z.Zt. knapp 60 Arbeitsplätze, davon 6 Ausbildungsstellen, vor. Beeindruckend sind die Investitionen der Firma in nachhaltige Energiegewinnung. “Die PV-Anlage auf dem Dach produziert alle elektrischen Verbräuche der Produktion“, so Olaf Kulina. „Und es wird auch die Abwärme der Maschinen genutzt, um die anliegenden Büroräume zu heizen“, ergänzt Leif Kulina. Der ehemalige Standort an der Berliner Straße wird noch genutzt. Die Produktion findet mit modernen Maschinen in der neu gebauten Halle statt.

Die Firma Kulina präsentierte sich gut aufgestellt für die Zukunft mit ihren Produkten für Bau, Pharmazie, Lebensmittelverarbeitung, Maschinenbau, Luftfahrzeuge etc. Viele Einzelkunden werden mit kleinen, aber vielen Chargen beliefert. Durch Branchen, die durch aktuelle Situation eingeschränkt sind, ist auch die breit aufgestellte Firma Kulina betroffen und hat sich darauf eingestellt.

Die Firma Kulina formulierte konkrete Wünsche an die Gemeindepolitik. Eine E-Ladesäule im Gewerbegebiet, Ausschilderung der Gewerbegebiete, verkehrliche Regelungen innerorts, Zusammenarbeit mit den Schulen zur Auszubildenengewinnung und Investitionen der Gemeinde in die sogenannten „weichen Faktoren“ zur Mitarbeitermotivation. Für Mitarbeiter der Firma ist auch das gesamte Umfeld in der Gemeinde mit Angeboten an Kita, Schule, Sport, Naherholung und Kultur etc. wichtig. In einer lebendigen Gemeinde wollen Menschen auch ihren Ausbildungs- oder Arbeitsplatz nehmen.

Abschließend dazu Jürgen Lempges (ABB): „Gut, dass wir in der Gemeinde prosperierende Unternehmen, hier schon in der 3. Generation mit seinem Sohn Leif einen möglichen Nachfolger, haben. Ziel von Gemeindepolitik muss immer, auch unter Abwägung der Interessen der Arbeitnehmer und deren Arbeitgeber, sein, dass Unternehmen sich gründen und entwickeln.“

Die ABB wird den Firmendialog fortsetzen.

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