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Büchen (LOZ). Der Frühling naht, und es wird endlich Zeit, sich mal wieder über etwas zu freuen!

In Leisterförde (unweit von Boizenburg und Büchen) ist demnächst eine außergewöhnliche „Lovestory“ zu bewundern.: Gehören schon die weinroten und weißen Eltern dieser Neuzüchtung zu den wertvollen Stauden, so ist die „Rosenprinzessin“ eine echte Sensation.

Bei Pflanzen, die sich in der Natur nicht „direkt begegnen“, kommt es in Liebhabergärten gelegentlich zu Kreuzungen von außergewöhnlicher Schönheit, so auch in der Alten Gärtnerei von Leisterförde (vielen Lesern bekannt durch kulturelle Veranstaltungen, Lesungen und Konzerte).

Wolfgang Kniep, der Züchter dieser Rarität, beschäftigt sich schon seit vielen Jahren mit der Gattung Trillium und beschreibt sie so:

Trillium

Drei, das ist ihre Lieblingszahl!
Man sieht’s an jedem Triebe.
Sie kündet, denke ich zumal,
von Glaube, Hoffnung, Liebe!

Sie nimmt sich viele Jahre Zeit,
lebt länger gar als wir.
Noch unsre Enkel sie erfreut
mit ihrer Blüten Zier!

Blätter, Stängel, Blüten und Früchte dieser Pflanzen sind dreigeteilt. Sie stammen aus lichten Wäldern Nordamerikas und zählen zu den schönsten Stauden überhaupt. Bei uns absolut winterhart, kann sie sehr alt werden. Höhe: 30 – 50 cm, Blütezeit: April bis Juni (längste Blütezeit bei Frühblühern), Einzug: September/Oktober, Standort: Halbschatten, Boden: sandig bis humos.

Falls der Winter rechtzeitig „einknickt“, werden die Pflanzen schon ab März zu bewundern sein. Ein Besuch in der Alten Gärtnerei lohnt sich jedenfalls, denn auch über andere seltene Pflanzen und Tiere weiß der quirlige Gärtnersohn Kniep interessant zu berichten – auf Wunsch auch in Plattdeutsch.

hfr Die Eltern Foto W kw8 21

Foto: Wolfgang Kniep

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