„Das erfordert die Ortsentwicklung, die Schulerweiterung und die Sporthallensanierung“

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Büchen (LOZ). Dazu der Fraktionsvorsitzende der Büchener SPD, Thomas Gladbach: „Auch wenn unser Antrag zur Schaffung von Ausweichflächen im Hauptausschuss am 1. Februar zurückgewiesen wurde, bleiben wir am Ball um die aktuell schwierige Situation am Schulzentrum, so gut es geht, zu entspannen. Die anstehenden Baustellen im Rahmen der geplanten Schulerweiterung und der Beseitigung des Brandschadens an der Mehrzweckhalle überfordern auf jeden Fall das vorhandene Platzangebot im Bereich des Schulzentrums.

Ziel unseres Antrages im Hauptausschuss war es, die notwendige zügige Erschließung des Bereiches B-Plan 54 (gegenüber der Schule hinter dem Wall) zu beschleunigen, um hier Platz für provisorische Klassenräume und das provisorische Jugendzentrum zu schaffen. Die Ortsentwicklung Büchen schreitet voran, die Einwohnerzahlen steigen und die Infrastruktur in Form von Erweiterung der Schule, des Sportbereichs und der Jugendpflege hinkt hinterher. Nach langem Ringen haben wir für das geplante Gelände der Begegnungsstätte mit Kleinfeldhalle und JUZ endlich Baureife erhalten. Nun ist es unsere Pflicht als Gemeindevertretung dieses Gelände zügig zu erschließen. Im ersten Schritt muss es den Provisorien Schule und JUZ dienen. Und dann muss dort endgültig die notwendige Begegnungsstätte gebaut werden“.

„Wir werden uns nun erneut der Sache annehmen und einen entsprechenden Antrag für die Sitzung des Ausschusses für Jugend, Kultur, Sport und Soziales am 18. März vorbereiten. Eine vage Absichtserklärung, wie von den beiden anderen Fraktionen im Hauptausschuss beschlossen, reicht nicht aus“, ergänzt der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Lars Schwieger.

„Bislang konnte in der Oberstufe der Gemeinschaftsschule ein Sportprofil angeboten werden. Es muss alles dafür getan werden, dass das so bleibt. Weiterhin leiden auch die Büchener Sportvereine, zusätzlich zur schwierigen „Corona-Situation“, unter den nun wegfallenden Hallenkapazitäten. Deshalb ist es wichtig, dort wo Maßnahmen in die Wege geleitet werden können, zu handeln und eine konkrete zeitliche Perspektive für alle zu geben“, so Gitta Neemann-Güntner, die für die Büchener SPD im Schulverband sitzt.

„Die erforderliche Umsetzung des provisorischen Jugendzentrums auf das Gelände des B-Plans 54 ist für uns ein sehr wichtiger Punkt. Gerade die Arbeit unserer Jugendpflegerin wollen wir in diesen Zeiten unterstützen. Die ins Gespräch gebrachte eventuelle provisorische Unterbringung in der ehemaligen Bürgerstube auf dem Bürgerplatz halten wir in jeglicher Hinsicht für nicht sinnvoll und nicht umsetzbar. Der Grundriss passt nicht zu den Erfordernissen und ein Außengelände für Draußenaktivitäten fehlt gänzlich. Hinzu kommt, dass die erforderlichen Umbau- und Sanierungsmaßnahmen immense Kosten an einer maroden Bausubstanz verursachen würden. Somit sehen wir den Standort Bürgerplatz als völlig ungeeignet an“, erklärt Nadine Satzel, Mitglied der SPD-Fraktion und des Ausschusses für Jugend, Kultur, Sport und Soziales.

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