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(LOZ). Die Fraktion der ABB kam in Wotersen, Gaststätte Heitmann, zur Klausurtagung zusammen. Zur Beratung standen wichtige Themen an, die die Gemeindepolitik in der Zukunft betreffen werden.

Ein wichtiges Thema sind zurzeit die Solarparks, mit denen Unternehmen großflächig Photovoltaik zur Stromerzeugung einsetzen. Bisher wurden diese Freiflächenanlagen nur entlang von Bahnstrecken und Autobahnen oder auf Konversionsflächen gefördert. Mehrere Flächen in Büchen und auch in den anliegenden Gemeinden haben Investoren schon ins Auge gefasst. Ein rund 26 Hektar großer Solarpark in Pötrau, unmittelbar am entstehenden Neubaugebiet, wurde schon abgelehnt. Die Nutzung von Photovoltaik auf bereits versiegelten Flächen sollte mehr in den Fokus rücken, z.B. auf großen Dach- oder Parkplatzflächen. Auf Dächern wie Bürgerhaus, Schule und Sportlerheim ist es auf kommunalen Liegenschaften bereits gelungen. Da geht noch mehr. Carmen Horn (Mitglied im Umweltausschuss): „Wir als ABB wollen das stetig voranbringen. Und auch gegen großflächige Nutzungsflächen versperren wir uns nicht. Dafür muss allerdings ein Masterplan im Gemeindegebiet her. Ungeplanten Wildwuchs wollen wir nicht.“

Großen Raum nahm die finanzielle Situation ein. Die Haushalte der Gemeinde sind ausgeglichen. Auch deshalb, weil die Gewerbesteuer als nennenswerte Einnahmegröße nicht eingebrochen ist. Ein gesunder Branchenmix von kleinen und mittleren Unternehmen steht hier für Stabilität. Die ABB wird regelmäßige Firmenbesuche künftig fortsetzen.

Für die nächsten Jahre ist bereits ein Finanzvolumen von rund 17 Millionen Euro beschlossen. Eine neue Einfeldhalle, der neue Bauhof, Investitionen in die Feuerwehr, Klärwerkerweiterung, die große Kita in Pötrau und Straßen-/Kanalsanierung im südlichen Ortsteil Steinautal als große Positionen, gehören dazu. „In Büchen plant man konservativ, aber auch ohne den Mut zu verlieren zukunftsträchtig zu investieren“, so Ansgar Dust (Mitglied im Finanzausschuss). „Denn alles was man möchte, muss am Ende auch bezahlbar sein.“

Das Ortsentwicklungskonzept von 2016 wird zurzeit fortgeschrieben. Die ABB hat seinerzeit die öffentliche Beteiligung durchgesetzt, so dass Bürger und Bürgerinnen die Möglichkeit hatten, Stellung zu nehmen bzw. über eine Fragebogenaktion Anregungen zu geben. Die Auswertung hat stattgefunden. Die fünf Themenkarten Natur/Umwelt, soziale Infrastruktur, Verkehr, Wohnen und Gewerbe sind bearbeitet worden. Eine weitere Themenkarte zur Entwicklung von Natur/Umwelt ist hinzugekommen. „Wir wollen jetzt, dass das Konzept wiederum in einer öffentlichen Veranstaltung vorgestellt wird. Einen Antrag dazu haben wir für die nächste Gemeindevertreterversammlung eingereicht“, so Peter Klaas (Mitglied im Bauausschuss).

Die sehr erfolgreichen Ortsteilgespräche will die ABB in absehbarer Zeit fortsetzen, da viele Bürger und Bürgerinnen hieran immer Interesse hatten. Im kleineren Rahmen will die ABB künftig noch einen Bürgerdialog anbieten. Der erste Bürgerdialog soll noch in diesem Jahr zum Thema Kita-Angelegenheiten durchgeführt werden. Ein Format um Eltern zu hören und ihre Wünsche und Anregungen aufzunehmen.

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