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Dassendorf (LOZ). Bereits im März dieses Jahres wurde im Amtsausschuss der Beschluss gefasst, dass das Amt Hohe Elbgeest dem Klima-Bündnis e.V. beitreten wird. „Nach der Erstellung des amtsweiten Klimaschutzkonzeptes ist dies der nächste wichtige Schritt auf dem Weg zu mehr Klimaschutz in der Region“, betont Jonas Hapke, Klimaschutzmanager im Amt Hohe Elbgeest.

Am 23. Juni 2017 wurde das Amt Hohe Elbgeest in das Klima-Bündnis aufgenommen und ist nun Mitglied eines der wichtigsten Netzwerke zum kommunalen Klimaschutz und zur Klimagerechtigkeit. Das Amt Hohe Elbgeest schließt sich damit 1.700 kommunalen Mitgliedern in 26 europäischen Ländern an. „Das Amt Hohe Elbgeest verpflichtet sich damit, seine CO2-Emissionen alle fünf Jahre um zehn Prozent zu senken“, zeigt Jonas Hapke eines der konkreten Ziele dieses Bündnisses auf. 

„Wir sind stolz darauf, Teil des weltweiten Netzwerks im Klima-Bündnis zu sein und freuen uns auf die nationale und internationale Zusammenarbeit“, erklärt Amtsdirektorin Christina Lehmann. Nachdem das Klimaschutzkonzept des Amtes Hohe Elbgeest im Jahr 2013 abgeschlossen wurde und im Jahr 2016 der hauptamtliche Klimaschutzmanager eingestellt wurde, hat das Amt Hohe Elbgeest jetzt mit dem Beitritt zum Klimaschutzbündnis den nächsten Schritt in Richtung Klimaschutz erfolgreich abgeschlossen.

Mit den mehr als 1.700 internationalen Mitgliedern im Klima-Bündnis hat das Amt Hohe Elbgeest jetzt gleichgesinnte Partner in kleinen Gemeinden und großen Metropolregionen, mit denen es sich austauschen kann zu lokalen Klimaschutzstrategien oder zur Planung und Umsetzung von einzelnen Maßnahmen.

Über das Netzwerk erhält das Amt künftig Unterstützung bei fachlichen Fragen zu allen Handlungsbereichen im kommunalen Klimaschutz. „Der Erfolg im Klimaschutz liegt in der Vielfalt von Ideen und Maßnahmen und vor allem in der Einbindung der Bevölkerung in die regionalen Klimaschutz-Projekte“, betont Klimaschutzmanager Hapke.

Eine wichtige Säule der Klima-Bündnis-Arbeit ist deshalb die Organisation von bundes- und europaweiten Kampagnen wie Stadtradeln oder die Kindermeilenkampagne, denn jeder Einzelne zählt, wenn die anspruchsvollen Ziele erreicht werden sollen.

Genauso wichtig sind die politischen Weichenstellungen, die auf nationaler und europäischer Ebene notwendig sind. Das Klima-Bündnis ist deshalb auch Sprachrohr der Kommunen bei Ministerien und in der EU, indem verbesserte gesetzliche Rahmenbedingungen und angemessene finanzielle Förderung des kommunalen Engagements gefordert werden.

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