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Dassendorf (LOZ). Der Amtsausschuss Hohe Elbgeest wählte in seiner Sitzung am 25. Juni neue Schiedspersonen für die Schiedsamtsbezirke Hohe Elbgeest und Aumühle/Wohltorf.

In den Gemeinden Aumühle und Wohltorf wurden die bisherigen Schiedsmänner Markus Kuhn und sein Stellvertreter Jörn Kahlmann bestätigt und können das Ehrenamt auch weiterhin ausüben. In den acht anderen Amtsgemeinden soll Bernhard Fürst aus Dassendorf neu das Amt des Schiedsmanns übernehmen. Die Wahl muss noch durch den Direktor des Amtsgerichtes Schwarzenbek bestätigt werden. Dieser wird auch die Ernennung vornehmen. Erst ab diesem Zeitpunkt kann der neue Schiedsmann dann für fünf Jahre aktiv werden.

Der 57-jährige Dassendorfer und leidenschaftlicher Vater freut sich auf sein neues Amt: „Ich wohne seit 20 Jahren glücklich und zufrieden in Dassendorf mit meiner Frau und meinen drei Töchtern. Jetzt möchte ich gerne der Gemeinde und dem Amt etwas zurückgeben“, erläutert der Bereichsleiter einer Hamburger Versicherung seine Motivation für das Ehrenamt.

Als Schiedsmann möchte Bernhard Fürst Konflikte klären, bevor sie vor Gericht vielleicht einen größeren Schaden als nötig anrichten. Der studierte Wirtschaftspädagoge und Vorgesetzte von 400 Mitarbeitern bringt die nötige Expertise mit, um zugewandt und ausgleichend Konflikte zu einem einvernehmlichen Ende zu bringen, z.B. bei Nachbarstreitigkeiten, bei der Nicht-Beachtung der Hausordnung, bei Schmerzensgeld und sonstigen Schadensersatzansprüchen, aber auch in Fällen leichter Körperverletzung, des Hausfriedensbruchs, der Beleidigung oder der Sachbeschädigung.

Der Posten der stellvertretenden Schiedsperson konnte vorerst nicht besetzt werden nach der Absage des gewählten Kandidaten. Diese Funktion wird in Kürze neu ausgeschrieben, die Amtsverwaltung nimmt bereits jetzt gerne Bewerbungen entgegen.

Im weiteren Sitzungsverlauf bestätigte der Ausschuss die Wahl des stellvertretenden Amtswehrführers Christian Hamester. Außerdem berichte Amtsdirektorin Christina Lehmann von den laufenden Verhandlungen zur Reform des kommunalen Finanzausgleichs sowie zur Grundsteuerreform. Die Kreisumlage wurde um 1,5 Prozent gesenkt, die Gemeinden werden ihre Widersprüche zurücknehmen. Die landesweite Kita-Reform soll zum 1. August 2020 in Kraft treten.

Fristgerecht haben die Gemeinden des Amtes Hohe Elbgeest die Stellungnahmen zum Landesentwicklungsplan abgegeben. Zur Ortsumgehung Geesthacht fanden erste Erörterungstermine statt, für die Kommunen werden die Erörterungen voraussichtlich im Herbst stattfinden. Die Kriminalstatistik des Kreises weist erfreulicherweise eine sinkende Tendenz auf.

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