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Dassendorf (LOZ). Auch die letzte Trauung hat die Standesbeamtin des Amtes Hohe Elbgeest am 20. November erfolgreich abgeschlossen. Auf 28 Jahre und rund 2.000 Eheschließungen kann Margret Severin mit Stolz zurückblicken – und immer haben sich die Paare auch tatsächlich das Ja-Wort gegeben. Nach fast 50 Jahren im öffentlichen Dienst tritt die gebürtige Aumühlerin nun in den Ruhestand.

1971 trat sie in den öffentlichen Dienst und schlug die mittlere Beamtenlaufbahn beim Bezirksamt Bergedorf ein. Nach einem „Kurzausflug“ nach Nordrhein-Westfalen, bei dem sie bei der Stadt Ratingen die elektronische Datenverarbeitung im Meldeamt begleitete, kehrte sie 1981 in die alte Heimat zurück und begann in der Gemeindeverwaltung Aumühle. Dort übernahm sie 1992 das Standesamt.

Bei der Fusion der Ämter Aumühle/Wohltorf und Hohe Elbgeest 2008 bildete sie schon ein Jahr vorher die Vorhut, denn die Standesamtsbezirke wurden schon 2007 zusammengelegt.

Ruhig und besonnen, einfühlsam und immer auch mit einer Prise Humor, wenn es angebracht war, lotste sie viele Paare in den Hafen der Ehe – unter anderem auch vier Kolleginnnen und Kollegen – deren Ehen bis heute halten.

Amtsdirektorin Christina Lehmann dankte der routinierten Standesbeamtin für die Verdienste coronabedingt in kleinem Kreise. „Das umfangreiche Fachwissen im Personenstandsrecht und die Routine wird uns fehlen“. Für die Nachfolge ist jedoch bereits gesorgt, Patricia Weigel, Simone Kelling und Philipp Plaukowitsch haben in diesem Jahr die Ausbildung zum Standesbeamten erfolgreich abgeschlossen und wurden von Margret Severin in diesen komplexen Arbeitsbereich eingearbeitet.

Nun steht für die Krabbenkamperin die Familie im Vordergrund. Haus und Garten, Reisen auf die Kanaren, sobald dies wieder möglich ist, und mehr Zeit für ein gutes Buch werden ebenfalls dafür sorgen, dass es nicht langweilig wird.

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