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Friedrichsruh (LOZ). Mit Japan begann im 19. Jahrhundert auch ein nicht-westliches Land, ein Kolonialreich aufzubauen. Um sein Ziel zu erreichen, führte es zwei Kriege gegen China und annektierte schließlich Korea, dessen Bevölkerung zwangsassimiliert werden sollte. Erst die japanische Kapitulation am 15. August 1945 beendete diese Kolonialherrschaft, die bis in die Gegenwart das Verhältnis des Landes zu seinen Nachbarn politisch belastet.

Auf Einladung der Otto-von-Bismarck-Stiftung wird Prof. Dr. Sven Saaler (Sophia-Universität, Tokyo) in seinem Vortrag am Donnerstag, 16. September, um 19.30 Uhr im Historischen Bahnhof Friedrichsruh den Aufstieg Japans zur Kolonialmacht in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg nachzeichnen und dabei die geostrategischen Erwägungen und den Zeitgeist jener Epoche aufzeigen, die dieser Expansionspolitik zugrunde lagen.

Prof. Dr. Sven Saaler lehrt moderne japanische Geschichte an der Faculty of Liberal Arts an der Sophia-Universität in Tokyo und ist Repräsentant der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) in Japan.

Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten unter der Telefonnummer 04104 / 977 10 oder per E-Mail an info@bismarck-stiftung.de

Der Vortrag wird aufgezeichnet und zu einem späteren Zeitpunkt auf dem YouTube-Kanal der Stiftung zur Verfügung gestellt.

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