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Geesthacht (LOZ). Der Kreis Herzogtum Lauenburg stellt für die Fahrbahnsanierung der Kreisstraße 63, zudem zur Schaffung eines neuen Radweges zwischen Freibad und Krümmel bis zum Jahre 2021 insgesamt 2,5 Millionen Euro bereit. Auf Wunsch von Politik und Verwaltung könnte damit die sanierte Kreisstraße im Jahr 2022 an die Stadt Geesthacht übergeben werden.

„Die Planungen haben bereits begonnen. 70.000 Euro haben wir dafür in diesem Jahr bereitgestellt“, berichtet Norbert Brackmann (CDU), Bundestagsabgeordneter und Fraktionsvorsitzender im Lauenburgischen Kreistag. „Wir sind zuversichtlich, dass die Planungen nun zu einer konkreten Umsetzung führen.“

Seit über 25 Jahren wird über eine Umsetzung diskutiert, mit den jetzigen Planungen endet eine langjährige Debatte.

Bereits 2005 hatte der Geesthachter Ausschuss für Bau und Verkehr den Wunsch nach einer sanierten Übertragung der Kreisstraße 63 – verbunden mit der Schaffung eines Radweges – geäußert und der Stadtverwaltung einen entsprechenden Auftrag erteilt.

Die vier CDU-Kreistagskandidaten Karl-Hermann Rosell, Bastian Numrich, Florian Slopianka und Christina Minge hatten sich nach zahlreichen Gesprächen in den letzten Wochen dem Thema erneut zugewandt.

„Im Rahmen der letzten Mitgliederversammlung des Bürgervereins Grünhof-Tesperhude unterstrichen einige Bürgerinnen und Bürger erneut ihren Unmut über den fehlenden Radweg“, sagt Ratsfrau Christina Minge (CDU).

Norbert Brackmann und die Geesthachter CDU-Kreistagskandidaten freuen sich über die positive Entwicklung: Nicht nur für die Stadt eine Bereicherung, sondern auch ein wichtiger Lückenschluss des beliebten Elberadweges vom Riesengebirge bis zur Mündung in die Nordsee.