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Knapp 60 Teilnehmer trafen sich beim Unternehmerfrühstück in Escheburg

Lesezeit: 3 Minuten

Escheburg (wre). Netzwerken, das ist derzeit der Trend unter Unternehmern. Dabei gibt es bei dem einen oder anderem Selbständigen oder Führungskraft auch Vorbehalte. Während sich für die einen Netzwerken zu technisch anhört, fürchten andere, dass es zu steif und geschäftlich abläuft. Dass das aber gar nicht sein muss, haben Jürgen Wirobski, erster Vorsitzender der Wirtschaftlichen Vereinigung Geesthacht (WVG), und Joachim Wilczek, CTS-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied im Golf-Club Escheburg bewiesen. In lockerer Atmosphäre trafen sich heute Knapp 60 Unternehmer und Führungskräfte, um im Golfclub Escheburg zu Netzwerken.

„Wir waren uns nicht sicher, ob an einem Freitag den 13., und dann noch früh um 8 Uhr, überhaupt genug Teilnehmer kommen würden“, erklärt Jürgen Wirobski. „Fast 60 Personen konnten wir dann begrüßen“, freut sich Wirobski über den Erfolg. Während Ina Rathje die Namensschilder ausgab, begrüßten Wirobski und Wilczek gemeinsam mit dem 1. Vorsitzenden des Golfclubs, Dr. Behzad Abrar, die ankommenden Gäste. Im Clubraum gab es gleich angeregte Gespräche untereinander, man begrüßte alte Bekannte und knüpfte neue Kontakte.

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Jürgen Wirobski führte durch die Veranstaltung. Foto: W. Reichenbächer

 

Nach einem ausgiebigen Frühstück stand dann der Elevator Pitch an. Und der hat tatsächlich etwas mit einem Fahrstuhl zu tun. Denn der Ursprung ist, dass das Ziel, während einer Fahrstuhlfahrt alles Wichtige anzubringen, erreicht ist bis man mit seinem Gesprächspartner angekommen ist. In diesem Fall hatten alle Teilnehmer 60 Sekunden Zeit sich und ihr Unternehmen vorzustellen. Der IT-Fachmann Torsten Mausch musste als Zeitnehmer nur selten eingreifen, da tatsächlich 60 Sekunden ausreichen, um zumindest schon einmal die wichtigsten Dinge anzusprechen und Lust auf weitere Gespräche zu machen. Eine Ausnahme gab es. Die beiden Landtagsabgeordneten Kathrin Wagner-Bockey (SPD) und Markus Rossa (FDP) bekamen 2 Minuten, um von ihrer Arbeit in Kiel zu berichten. Eine große Herausforderung für einen Politiker in so kurzer Zeit möglichst viel Informationen zu transportieren. Aber auch das klappte.

„Wir sind sogar über 2.000 Personen hier“, erklärte Jürgen Wirobski den Teilnehmern. Denn jeder, der Teilnehmer kennt wiederum viele Leute die sich für ein Angebot interessieren könnten. So muss ein Gespräch gar nicht unbedingt zu einem Geschäft führen, aber die Wahrscheinlich einer Weiterempfehlung sei eben groß, wenn das Gespräch gut gelaufen ist. Und so konnte jeder Teilnehmer mehr als die anwesenden knapp 60 Personen erreichen, da diese als Multiplikatoren für das eigene Anliegen dienen können.

Nach dem Elevator Pitch konnte sich weiter ausgetauscht werden oder auch eine Runde Golf auf dem Platz gespielt werden. Lob gab es von den Teilnehmern für die Organisation der Veranstaltung und die lockere Runde, für die die Teilnehmer allerdings selber verantwortlich waren. Die Fragen, ob die Veranstaltung wiederholt wird, stellt sich für Wirobski nicht. „Klar, dass war ein großer Erfolg, das machen wir wieder. Allerdings mehr als drei bis vier Mal im Jahr wäre zu viel“, schließt der sichtlich zufriedene Vorsitzende der WVG ab, ehe er mit Golfschlägern „bewaffnet“ auf dem Grün verschwindet.

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Dr. Behzad Abrar (l.) und Joachim Wilczek fungierten als Gastgeber im Golfclub. Foto: W. Reichenbächer

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