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Geesthacht (LOZ). Am Freitag, 28. September, um 15.30 Uhr im Ratssaal des Rathauses der Stadt Geesthacht findet ein „Kick-Off-Meeting“ für die Umsetzungsstudie „Errichtung und Betrieb eines Erlebnis- und Informationszentrums zum Thema Klimafolgen Flusslandschaft untere Elbe“ - HochWasserHaus in Geesthacht, statt.

Auf der Grundlage einer von der Stadt Geesthacht in Auftrag gegebenen Studie, die 2017 erste Ergebnisse und Empfehlungen lieferte, sollen in einer zweiten Phase für die Umsetzung des Projektes Entscheidungskriterien erarbeitet werden. Bis zum Spätsommer 2019 wird deshalb die Umsetzungsstudie „Errichtung und Betrieb eines Erlebnis- und Informationszentrums zum Thema Klimafolgen Flusslandschaft untere Elbe“ für das HochWasserHaus erstellt werden.

Die Ratsversammlung hat für die Umsetzungsstudie Mittel in Höhe 99.000 Euro für die Jahre 2018/19 bereitgestellt. Fördermittel in Höhe von 52.123,50 Euro sind dafür von der LAG AktivRegion Sachsenwald-Elbe bewilligt worden. Bei einem positiven Ergebnis der Studie wird die Stadt Geesthacht entscheiden, ob die Projektidee von Wolf-Rüdiger Busch verwirklicht wird.

Die Auswirkungen des Klimawandels werden global, regional und lokal sichtbar und haben zunehmend Bedeutung für Mensch und Natur. Nach einer aktuellen Studie des Potsdamer Instituts für Klimafolgenforschung wird sich als Folge der globalen Erwärmung das Risiko von Überschwemmungen durch Flüsse auf Grund veränderter Regenfälle stark erhöhen. Schon heute gehören derartige Fluten zu den häufigsten und verheerendsten Naturkatastrophen. Die Elbtalaue und Geesthacht müssen sich auf zunehmende Extremsituationen einrichten. Unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit könnte das Projekt HochWasserHaus dabei helfen, traditionelle Lebens-und Siedlungsräume an Flüssen wie der Elbe zu sichern und Ideen und Maßnahmen zur Klimaanpassung für Umwelt und Mensch aufzuzeigen.

Den Auftrag für die Umsetzungsstudie hat ein Konsortium unter der Führung der SBB GmbH e:K:u aus Kiel erhalten. Im Konsortium sind erfahrene Fachleute vertreten, die die für die Erarbeitung der Umsetzungsstudie notwendigen Kompetenzen einbringen. Von besonderer Bedeutung für die Ausarbeitung der Studie sind folgende Aufgabenstellungen: touristische Potential- und Wettbewerbsanalyse, Bildung für nachhaltige Entwicklung, Klimawandel und Klimaanpassung, Ausstellungskonzeption und Ausstellungsdidaktik, Architektur, Standort- und Gebäudekonzept, Dialogprozess zur Entwicklung der planerischen Kenngrößen und Vorab-Evaluierung, Wirtschaftsplan und Trägerstruktur. Zur Begleitung des Prozesses hat die Stadt Geesthacht eine Lenkungsgruppe und einen Fachbeirat eingerichtet. Damit soll eine umfassende Beteiligung und Transparenz bei der Festlegung von Zielen gesichert werden.

Auf Einladung des Bürgermeisters Olaf Schulze treffen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erstmalig am 28. September ab 15.30 Uhr im Ratssaal der Stadt zu einem Kick-Off-Meeting.

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