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Geesthacht (LOZ). Mit den jetzt vorgelegten Plänen für die Geesthachter Ortsumgehung hat sich der SPD-Vorstand in seiner letzten Sitzung befasst. „Wir begrüßen, dass die Umsetzung mit der Auslegung der Pläne eine nächste Stufe erreicht und der Planfeststellungsbeschluss absehbar ist. Es geht endlich voran mit der Ortsumgehung, eine Entlastung für unsere lärmgeplagten Bürger und Bürgerinnen ist in Sicht, wenn es auch noch einige Jahre dauern wird“, so Petra Burmeister, SPD-Vorsitzende und Mitglied im Planungs- und Verkehrsausschuss.

„Auf der Veranstaltung des Amtes Hohe Elbgeest in Dassendorf konnten wir uns ein Bild von den Planungen machen. Beeindruckt hat uns, wie umfassend der Natur-/Landschaftsschutz schon berücksichtigt wurde, um Eingriffe so gering wie möglich zu halten oder zu kompensieren“, so Burmeister weiter.

„Uns ist bewusst, dass jede Straßenplanung – erst recht am Geesthang – ein großer Eingriff in Natur und Landschaft darstellt. Wir stehen aber dazu, dass in der Abwägung die Entlastung unserer Stadt vom Durchgangsverkehr, insbesondere auch vom LKW-Verkehr, notwendig ist und diesen Eingriff rechtfertigt.  Der von den Grünen geforderte Durchstich am Fahrendorfer Weg wäre um keinen Deut besser, er würde uns allerdings bei der Realisierung um Jahrzehnte zurückwerfen. Dies ist eine Schimäre, die nett klingt, aber nichts bringt. Dass sich mit Herrn Peters ein Landtagsabgeordneter der Regierungskoalition vor den Verhinderungskarren der Geesthachter Grünen spannen lässt und sich gegen eine Planung der Landesregierung ausspricht, verwundert uns sehr.“

Am 22. Oktober wird sich der zuständige Ausschuss für Stadt- und Verkehrsplanung mit der Stellungnahme der Stadt zu den Planunterlagen befassen. Die SPD-Mitglieder des Ausschusses werden sich auf einer Teilfraktionssitzung mit einzelnen Themen der Planung wie dem Lärmschutz (Finkenweg Nord, Grünhof), einer Trasse für einen Radschnellweg, einem Anschluss für den Worther Weg oder der Ausweisung größerer Ausgleichsmaßnahmen in der Umgebung Geesthachts vorbereitend beschäftigen.

Auch die Bahnanbindung an Hamburg bleibt ein vorrangiges Ziel der SPD. Ortsumgehung und Bahnanbindung schließen sich nicht aus, sie ergänzen sich, wie in vielen Orten zu sehen ist, betont Burmeister.

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