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Geesthacht (LOZ). „Im Gegensatz zur CDU sieht die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen keinen Bedarf, neue Flächen für Gewerbe-­ oder Wohnungsbau in Geesthachter Randgebieten auszuweisen“, so der Fraktionsvorsitzende Ali Demirhan.

Insbesondere lehnt sie es ab – wie von der CDU gefordert – Wald-­ und Grünflächen nördlich der B5 für den Siedlungsbau freizugeben.

Aus Sicht der Grünen sind die äußeren Grenzen des Wachstums in Geesthacht erreicht. „Der Wald und die offenen Flächen in Geesthacht sind ein Juwel für die Stadt, eine Lebensversicherung für die Zukunft. Wir brauchen diese auch für die Naherholung. Das ist das, was Geesthacht so lebenswert macht. Die in Geesthacht lebenden Menschen haben doch auch ein Anrecht auf ein intaktes Umfeld“, so Gerhard Boll, Vorsitzender des Ausschusses für Planung und Verkehr.

Anstatt immer neue Flächen in den Geesthachter Randgebieten zu bebauen, setzt die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen auf eine verträgliche innerstädtische Verdichtung und Flächen-Recycling. „Die Pläne der CDU stehen auch im Widerspruch dazu, den sanften Tourismus als Wirtschaftsfaktor in Geesthacht zu stärken“, so Demirhan.

Die Grünen­Fraktion lehnt es ab, dass Geesthacht langsam mit den Gemeinden Hamwarde oder Hohenhorn verwächst. Ferner müsse mit der Logik gebrochen werden, einem vermeintlichen oder tatsächlichen Siedlungsdruck nachzugeben.

„Die CDU­Fraktion will offensichtlich die Kettensäge anlegen und Waldflächen nördlich der B5 opfern. Der Flächenverbrauch ist ein zunehmendes Umweltproblem in Deutschland. Damit muss endlich Schluss sein – auch in Geesthacht“, so Ratsmitglied Jens Kalke abschließend.

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