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Geesthacht (LOZ). Am vergangenen Wochenende hatte Die Linke in der Geesthachter Fußgängerzone einen über vier Meter hohen „Miethai“ aufgebaut und diesen dann symbolisch zu Fischstäbchen zerlegt. Die gebratenen, lecker duftenden Fischstäbchen wurden an die überraschten Passanten verteilt.

Die Partei wollte mit der Aktion auf die ständig steigenden Mietpreise aufmerksam machen. „Wohnungsnot ist schon lange nicht nur ein Problem der Ballungszentren. Auch in Kleinstädten und im ländlichen Raum besteht ein Mangel an günstigen Wohnungen“, so Volker Hutfils, Landtagskandidat der Linken für den Wahlkreis Herzogtum Lauenburg Süd.

Hutfils: „Die private Wohnungswirtschaft ist natürlich auf möglichst hohe Renditen aus, daher kann ausreichend bezahlbarer Wohnraum nur durch öffentliche oder genossenschaftliche Wohnungsbaugesellschaften zur Verfügung gestellt werden. Es ist bisher nicht erkennbar, dass die Landesregierung einen Plan hat, wie dies realisiert werden soll.“

Auch im Kreis Herzogtum Lauenburg sind nach einer Untersuchung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) die Preise für Neuvermietungen alleine im letzten Jahr durchschnittlich um 3,5 bis 5 Prozent gestiegen. Nach Ansicht der Linken müssen in Gebieten, in denen Mieten stark gestiegen sind, diese auf eine Obergrenze von 8,50 Euro pro Quadratmeter gekappt und Mieterhöhungen ausgeschlossen werden. 250 000 neue Wohnungen im sozialen und gemeinnützigen Wohnungsbau sollen dauerhaft bezahlbaren Wohnraum für Geringverdienende und Familien sichern. Die Spekulation mit Wohnraum soll unterbunden werden.

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