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Geesthacht (LOZ). Der Ausschuss für „Umwelt und Energie“, unter der Leitung von Thomas Markwart (CDU), hat mit einer Fahrradtour die Stadt und ihre Grünflächen besichtigt. Die Verwaltungsmitarbeiter, Frau Stüber und Herr Pflantz organisierten eine Radtour zu den wichtigsten wertvollen Kleinbiotopen im Stadtbereich.

„Ziel der Aktion war es, den Politikern im Ausschuss, insbesondere den neuen Mitgliedern, die wertvolle Arbeit der Verwaltung und Politik im Detail zu zeigen“, erläutert der Ausschussvorsitzende Thomas Markwart. Ergänzend fügt dieser hinzu, dass leider nur Mitglieder der Parteien CDU, SPD und Grüne an der Radtour teilgenommen haben.

Erste Station der Tour war der alte Friedhof mit seiner Lindenallee und den 23 brütenden Vogelarten. Im Bereich des Börmwegs in der Feldmark wurden die Ausschussmitglieder über das Ökokonto informiert. Das Ökokonto wurde vor 15 Jahren geschaffen und dient als Ausgleichsfläche für die in Bebauungsplänen verursachten Eingriffe in die Landschaft. Durch die Schaffung von Knicks und Kleingewässern ist es gelungen, auch selten gewordene Pflanzen wie dem Froschkraut und Sumpfquendel eine neue Heimat zu bieten.

Im weiteren Verlauf der Tour berichten die Verwaltungsmitarbeiter über die Zusammenarbeit mit den ansässigen Landwirten. An den Rändern der bewirtschafteten Felder wird mit Saatgut der Stadt ein Blühstreifen errichtet. Insekten erhalten so geeignete Lebensbedingungen. Thomas Markwart (CDU) lobt diese wenig populär gemachte Initiative zwischen Landwirten und Stadt.

Auf dieser Radtour entdeckt jeder Politiker Neues, so auch der Vorsitzende Markwart, als der Ausschuss die Kuhtränke und ihre Heideflächen besucht. Um dieses kleine Moor- und Heidegebiet auch sitzend genießen zu können, entstand der Wunsch im Ausschuss, eine weitere Sitzbank dort aufzustellen.

Geprägt von einem sonnigen Abend führte die Tour weiter über die Schäferstrift ins Gewerbegebiet, an Dünenresten vorbei, zu den Altlasten der in der Erde schlummernden Probleme. „Die Mülldeponie am Schäferstrifft wird durch regelmäßige Grundwasserproben um die Kleingartenanlage „Am Moor“ herum überprüft“, lässt sich CDU Ratsherr Thomas Markwart informieren.

Die Politiker hielten im weiteren Tourverlauf in der Plaisirstraße an und informierten sich über die Grundwasserverunreinigung mit Teeröl, über die in einer der nächsten Sitzungen des „Ausschuss für Umwelt und Energie“ berichtet und beraten wird.

Der Abschluss der Tour erfolgte mit dem Halt bei dem neu geschaffenen Bienenpfad am Hafen auf Höhe des Anlegers der Barkasse „Piep“. Hier wurde mit geringem finanziellen Aufwand Lebensraum für Bienen und andere Insekten geschaffen. Auch hier findet eine wenig beachtete Zusammenarbeit zwischen der Verwaltung und einem Imker statt.

„Eine wunderschöne Stadt haben wir in 3,5 Stunden kennengelernt. Allen Mitfahrern sei für Ihre Teilnahme gedankt“, beendet der CDU Politiker Markwart die Ausschusssitzung.

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