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Geesthacht (LOZ). Im Rahmen des vergangenen Hauptausschusses wurde über die dritte erfolglose Stellenausschreibung der Stadtjugendpflege debattiert. Dazu wurden zeitgleich wichtige Betreuer-Verträge beim Jugendhaus Düne nicht verlängert und Arbeitsverträge beim Geesthachter Spielmobil nicht angepasst. Nach Auffassung der Ratsfraktion Pro Geesthacht verschärft sich mittlerweile die Situation erkennbar.

„Der Verlust eines besonders engagierten Mitarbeiters in der dezentralen Jugendarbeit hat uns tief getroffen und zurückgeworfen“, meint Ratsmitglied Sven Minge. „Dabei unterstützt die Kommunalpolitik mehrheitlich eine klare Stellenplanerweiterung und hat entsprechende Beschlüsse gefasst.“

Die derzeitige Situation bereitet allerdings Kopfzerbrechen: Trotz Freigabe erfolgt keine Stellenbesetzung.

“Alle sind mit Herzblut dabei, dennoch erreichen wir nicht unser Ziel“, bedauert Minge. Im letzten Hauptausschuss wurde das Thema erneut thematisiert und Ratsmitglied Minge (Pro Geesthacht) beantragte dazu eine gesonderte Debatte. „Diese wird voraussichtlich erst im September stattfinden“, berichtet Minge.

Nach Auffassung einiger Experten, sollten die Stellenausschreibungen der Stadt Geesthacht im Fachbereich Bildung und Soziales vertieft erörtert werden:

„Wir haben aus verschiedenen Quellen erfahren, dass eine pädagogische Verknüpfung der Kinder- und Jugendarbeit mit der Organisation des Schulbetriebes (Ganztag) von den Bewerbern sehr kritisch gesehen wird“, berichtet Minge. Zuletzt lehnte wohl auch der letzte Stadtjugendpfleger eine solche Verknüpfung ab. Diesen Gerüchten müssen wir im Fachausschuss unbedingt nachgehen.

Grundsätzlich vertritt eine Mehrheit der heutigen Gesellschaft die Auffassung, dass Bildung bereits im Kindergarten beginnt. Kinder- und Jugendeinrichtungen, Schulen sowie Ausbildungs- und Lehrgangseinrichtungen sind dennoch gesetzlich getrennt.

„In diesem Zusammenhang sollte föderalistisch- und gesetzlich eine Anpassung erfolgen“, meint Minge abschließend.

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