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Geesthacht (LOZ). Der Jusovorsitzende Lukas Franke und die Landtagsabgeordnete Kathrin Wagner-Bockey sammelten am Tag der „Fridays for Future“ Demo vor dem Geesthachter Rathaus Unterschriften für die Volksinitiative zum Schutz des Wassers.

„Ziel des Volksbegehrens ist der bessere Schutz unseres Grundwassers vor Umweltschäden durch Ölbohrungen. Mir ist dabei besonders wichtig, dass es mehr Transparenz in Bezug auf die Vorhaben der Konzerne gibt. Die eingebundenen Behörden müssen darüber berichten dürfen, wenn Unternehmen Ölbohrungen vornehmen wollen oder den Einsatz von Fracking planen. Das ist heute nicht immer der Fall. Vielfach berufen sich die Firmen auf die Wahrung von Geschäftsgeheimnissen. Das muss sich ändern“, sagt dazu Kathrin Wagner-Bockey.

Der Jusovorsitzende Lukas Franke ergänzt: „Für meine Generation ist der Schutz des Klimas und auch des Wassers von großer Bedeutung. Ohne sauberes Trinkwasser gibt es kein Leben und deshalb fordern wir Jusos, dass die Landesregierung sich um dieses Thema besonders kümmert. Sie kann durch Gesetze dafür sorgen, dass Konzerne bei Schadensfällen mehr in die Pflicht genommen werden. Sie müssen für die Beseitigung der Schäden haften und diese öffentlich machen.“

Bis zum 2. März 2020 muss die Volksinitiative 80.000 Unterschriften von den Schleswig-Holsteinern sammeln, damit der Volksentscheid verbindlich in Kraft treten kann. Die Unterzeichner müssen mindestens 16 Jahre alt sein.

Die SPD Geesthacht hat sich als Unterschriftensammelstelle zur Verfügung gestellt. Das Wahlkreisbüro der Abgeordneten am Rathaus, Markt 17, ist von Montag-Freitag zwischen 10 Uhr und 16 Uhr besetzt.

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