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Geesthacht (LOZ). Der Bundespräsident hat den Geesthachter Wolfgang Strampe mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Heute wurde Wolfgang Strampe im Rahmen einer öffentlichen Festveranstaltung im Bundesministerium für Arbeit und Soziales in Berlin der Verdienstorden übergeben.

„Wolfgang Strampe wird für sein Engagement zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen mit dem Bundesverdienstorden ausgezeichnet. In mehr als 26 Jahren hat er sich und sein Fachwissen in zahlreichen Gremien eingebacht und die Belange von Beschäftigten auf Baustellen verbessert. Besonders hervorzuheben ist dabei seine Arbeit als Vorsitzender im Ausschuss für Sicherheit und Gesundheitsschutz auf Baustellen beim damaligen Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung, wo Wolfgang Strampe erstmalig ein Arbeitsschutzregelwerk zu Baustellen initiiert und gestaltet hat. Unter seiner Leitung konnten wesentliche Verbesserungen im Arbeitsschutz auf Baustellen erreicht werden, die bis heute von prägender Bedeutung für die Sicherheit und den Gesundheitsschutz von Beschäftigten auf Baustellen sind”, sagt der CDU-Bundestagsabgeordnete Norbert Brackmann.

„Wolfgang Strampe hat durch sein ehrenamtliches Engagement das Arbeitsleben tausender Menschen beeinflusst und sicherer gemacht. Die Auszeichnung der Bundesrepublik ist Würdigung für sein herausragendes Wirken um das Gemeinwohl. Dieses ehrenamtliche Engagement ist ein Vorbild für unsere Gesellschaft und macht anderen Mut, es ihm nachzutun. Ich danke ihm für seine Verdienste und gratuliere ihm in größter Würdigung zu dieser persönlichen Auszeichnung“, sagt Norbert Brackmann.

Hintergrund:

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales schreibt über Wolfgang Strampe folgendes:
Wolfgang Strampe war nach Abschluss seines Studiums als Diplom-Ingenieur für die Philipp Holzmann AG als Bauleiter im Ingenieur- und Tiefbau für Brücken-, Tunnel- und Kraftwerksbauten tätig. Ein Arbeitsunfall hat seinen beruflichen Werdegang stark beeinflusst und sein ehrenamtliches Engagement und Wirken sowie den damit verbundenen persönlichen Einsatz entscheidend geprägt. Wolfgang Strampe arbeitete fortan als Sicherheitsfachkraft und setzte sich als Vertrauensmann in unterschiedlichen Positionen und bei verschiedenen Unternehmen für die Belange von Beschäftigten mit Behinderungen ein. Im Rahmen seiner weiteren sicherheitstechnischen Ausbildung erhielt er die Zusatzqualifikationen zum Strahlenschutzbeauftragten, zum Gefahrgutbeauftragten und zum Sicherheits- und Gesundheitsschutz-Koordinator.

Die bis dahin im Rahmen seiner Tätigkeit und durch seine persönliche Situation gesammelten Erfahrungen und Erkenntnisse haben sein ehrenamtliches Engagement für den Arbeitsschutz begründet, wobei er besonders beim Arbeitsschutz von Beschäftigten auf Baustellen initiativ wurde - ein Bereich des Arbeitsschutzrechts, der bis dahin wenig beachtet und in Bezug auf die Sicherheit und den Gesundheitsschutz der Beschäftigten nicht ausgeprägt war.

Wolfgang Strampe bringt die Erfahrungen und Kenntnisse des Praktikers in die Arbeit der Ausschüsse ein und stellt die Gesundheit und Sicherheit der Beschäftigten stets in den Vordergrund. Er versteht es, dabei trotzdem die Interessen aller im Blick zu haben. Durch sein kompetentes und konstruktives Wirken konnte Wolfgang Strampe in beispielhafter Weise die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten auf Baustellen sicherer gestalten und damit nachhaltig verbessern.

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