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Geesthacht (LOZ). „Wir haben einen Platz für die Segler vorgesehen“, betonte Bürgermeister Olaf Schulze in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Stadt- und Verkehrsplanung. Grund dafür, dass sich der Verwaltungschef unter Mitteilungen zum aktuellen Stand der Gespräche mit der Segler-Vereinigung Geesthacht (SVG) äußerte, waren Vorwürfe, die im Raum stehen. In einem Presseartikel hatte die SVG kritisiert, ihnen fehle ein klares Bekenntnis der Stadt zum Wassersport am Hafen, man lasse den Verein hängen.

Durch die politisch beschlossene Bebauung des städtischen Grundstücks am Westhafen (Steinstraße 53-63) werden die Segler ihr bisheriges Domizil verlieren. Anders als die Wassersportler hatte die Stadtverwaltung die bisherigen Gespräche zur Zukunft der Segler am Hafen allerdings als konstruktiv empfunden, wie am Montagabend im Ausschuss für Stadt- und Verkehrsplanung deutlich wurde.

Dass an einer gemeinsamen Lösung gearbeitet werde und die Segler am Hafen sehr gerne gesehen sind, betonte Olaf Schulze mit Hinweis auf zahlreiche Gespräche und einen entsprechenden Beschluss des Fachausschusses. In dessen Sitzung am 11. Juni dieses Jahres waren konzeptionelle Überlegungen zur künftigen Nutzung des ehemaligen Bauhofgeländes von der Politik bestätigt worden. Demnach sollen auf dem Areal Wohnungsbau, ein Einzelhändler, eine Kindertagesstätte und eine neue Senioreneinrichtung entstehen – mit neuem, integriertem Seglerdomizil direkt an der Promenade.

„Seit gut eineinhalb Jahren laufen Gespräche zwischen der Stadt, den Seglern und der Diakonie darüber, wie ein neues Vereinsheim für die Segler aussehen könnte“, berichtete Olaf Schulze im Ausschuss. So seien immer wieder Anregungen der Segler in die Planungen aufgenommen worden. „Im Februar haben die Segler zum Beispiel größere Räume gewünscht. Sie meinten, sie hätten gerne einen Raum, in den 100 Personen passen. Das Problem ist aber: Ein nicht gerade kleines Gebäude direkt an der Promenade, das im Hochwasserbereich steht und anständig aussieht, kostet Geld. Die Segler haben sich noch nicht geäußert, was sie finanzieren können“, erklärte der Bürgermeister. Im Raum würden eine größere und eine kleinere Variante stehen, die die Diakonie bauen und den Seglern ohne Aufschläge verkaufen würde.

Zuletzt sei im Oktober verabredet worden, dass sich die Architekten der Diakonie, die das neue Seniorenheim bauen will, und der Segler noch einmal zusammensetzen.

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