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Geesthacht (LOZ). In der Haushaltsberatung des Finanzausschusses sprach sich der Fraktionsvorsitzende der FDP Rüdiger Tonn deutlich gegen die in der der Vorlage eingestellten 780.000 Euro für einen Radweg auf dem Elbdeich zwischen Schleuse und Hamburger Landesgrenze aus.

Rüdiger Tonn, der auch den Ausschuss für Bau, Feuerwehr und Katastrophenschutz als Vorsitzender leitet, plädierte stattdessen dafür, den Vorschlag vom ADFC zu übernehmen und den sogenannten Treidelweg am Deichfuß entlang des Schleusenkanals entsprechend herzurichten. Diese Maßnahme würde erheblich günstiger und hätte den Vorteil, dass entlang des Schleusenkanals auch Bänke aufgestellt werden könnten. Lediglich das letzte Ende zwischen Mischwerk und Hamburger Landesgrenze bräuchte dann auf dem Deich neu angelegt werden.

Da die Mittel vom Bauausschuss ohnehin mit einem Sperrvermerk versehen sind, schlug Rüdiger Tonn weiter vor, bei Bedarf die Mittel umzuwidmen und für die Sanierung oder Neubau von anderen Strecken zu verwenden. Als Beispiel nannte er die Spandauer Straße, deren Radweg in einem schlechten Zustand ist. Die Mitglieder des Finanzausschusses folgten dem Vorschlag der Verwaltung, die 780.000 Euro mit Sperrvermerk im Haushalt zu belassen und die Thematik ausführlich im zuständigen Ausschuss für Bau und Feuerwehr zu diskutieren.

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