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Pro Geesthacht fordert bessere Bedingungen für Schwimmkurse

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Geesthacht (LOZ). Zur nächsten Ratsversammlung am 15. November stellt die Pro Geesthacht Ratsfraktion einen Antrag zum Thema „Schwimmkurse für Nichtschwimmer“. Seit Jahren wird über neue Maßnahmen, Initiativen, Unterstützungen und Vorschläge diskutiert.

Im Herbst 2019 wurde in Schleswig-Holstein eine interministerielle Expertenrunde zur Verbesserung geründet. Unabhängig der Initiative auf Landesebene, erscheint eine erweiterte, zeitnahe und konkrete Maßnahme auf kommunaler Ebene sinnvoll und nachhaltig: Mit dem Ratsantrag soll ein klares Signal gesetzt werden.

„Ertrinken ist für Kinder zwischen 5 und 14 Jahren die zweithäufigste Todesursache“, berichtet Sven Minge, Ratsmitglied. Das Schleswig-Holsteinische Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur verwies auf einen im September 2018 veröffentlichten Bericht zum Thema Schwimmunterricht. „Es ging hierbei nicht nur um Sport und Spaß an Bewegung, sondern auch um die Sicherheit der zahlreichen Kinder. Zuletzt sind wir vor Ort gefordert.“

Vor diesem Hintergrund beantragt die Pro Geesthacht Ratsfraktion am 15. November alle Kinder zwischen dem 5. und 14. Lebensjahr von den Eintrittsgebühren ins Geesthachter Freibad zu befreien, die an einem anerkannten Schwimmkursen für Nichtschwimmer teilnehmen. Zudem sollen Anbieter von Nichtschwimmerkursen von Mietgebühren im Freibad zukünftig befreit werden.

„Wir setzen damit nicht nur neue Rahmenbedingen, sondern auch ein wichtiges Signal. Sicherlich sind wir damit auch Vorbild für andere Städte und Kommunen“, meint Minge.

Zuletzt wurden im August die Rahmenbedingungen für Nichtschwimmer im Otto-Hahn-Gymnasium (OHG) offen diskutiert. Zahlreiche Vereine, Verbände und Organisationen trafen sich hier zu einem intensiven Austausch. Auch die Stadt Geesthacht war vertreten.

Da jeder Nichtschwimmer-Kurs bedingt durch die Aufsichtspflicht auf max. 15 Teilnehmer beschränkt ist, wird mit einem überschaubaren Einnahmeausfall gerechnet.

„Auch wenn bisher nicht alle Fragen beantwortet sind, hofft wir im Sinne der Sache auf eine breite politische Unterstützung im Geesthachter Rat. Mit einer einfachen Ausschussverweisung hat der Schleswig-Holsteinische Landtag bei diesem Thema kein gutes Bild abgegeben. Diesem Beispiel sollten wir als familienfreundliche Elbestadt nicht folgen“, sagt Sven Minge abschließend.

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