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Geesthacht (LOZ). Das Mehrgenerationenhaus „OberstadtTreff“ in Geesthacht erhält ab 1. Januar 2020 mehr Bundesmittel aus dem Bundesprogramm „Mehrgenerationenhäuser“. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner Sitzung am Donnerstag den Etat 2020 des Familienministeriums abschließend beraten und dabei die Mittel für das Bundesprogramm um 5,4 Millionen aufgestockt.

„Durch die Aufstockung des Bundesprogramms, erhält das „OberstadtTreff“ künftig 10.000 Euro mehr und damit nun 40.000 Euro jährlich. Das ist ein großartiger Erfolg und ein verdienter Aufwuchs der Bundesförderung. Denn das OberstadtTreff in Geesthacht macht angesichts des demografischen Wandels eine wichtige und wertvolle Arbeit. Mit den zusätzlichen Mitteln kann die Qualität der Arbeit vor Ort weiterhin gewährleistet werden“, sagt der CDU-Bundestagsabgeordnete Norbert Brackmann.

„Die Anhebung der Bundesförderung war schlichtweg notwendig, da die Anforderungen an die Mehrgenerationenhäuser stetig steigen. Dazu gehören der Wegfall von Infrastruktur und die zunehmende Digitalisierung von Dienstleistungen und Nahversorgung sowie die Vereinsamung älterer Menschen. Um aber die Herausforderungen zu bewältigen, braucht es qualifiziertes Personal – ehrenamtliche und vor allem hauptamtliche Mitarbeiter. Mit der derzeitigen Förderung können aber nicht mehr genug Stunden von Mitarbeitern finanziert werden. Die Aufstockung schafft nun teilweise Abhilfe“, sagt Norbert Brackmann.

Der „OberstadtTreff“ in Geesthacht wurde 2003 als Mehrgenerationenhaus in Trägerschaft der Stadt Geesthacht in Betrieb genommen. In den Jahren 2007 bis 2012 hat er bereits erfolgreich an dem Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser des Bundes teilgenommen. Am 23. Mai 2016 sprachen Norbert Brackmann und Thomas Vagedes, der Leiter des „OberstadtTreff“, über Möglichkeiten und Chancen für das Mehrgenerationenhaus in das neue Förderprogramm 2017 aufgenommen zu werden. Norbert Brackmann warb in zahlreichen Gesprächen und Schreiben beim Familienministerium und den CDU-Haushaltspolitikern für die Aufnahme des Mehrgenerationenhauses in Geesthacht. Mit Erfolg. 2017 wurde das Geesthachter „OberstadtTreff“ wieder in das Bundesprogramm aufgenommen. Seit dem erhält das Mehrgenerationenhaus jährlich 30.000 Euro Bundesmittel sowie einen Zuschuss der Stadt Geesthacht von 10.000 Euro im Jahr.

Hierzu erklärt die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Nina Scheer: „Aus dem Haushalt des SPD-geführten Familienministeriums fließen rund 17,5 Millionen Euro in die Förderung von Modellprojekten zur Einrichtung von Mehrgenerationenhäusern. Hinzu kommen 5,4 Millionen Euro an zusätzlichen Mitteln – das sind 10.000 Euro für jedes Mehrgenerationenhaus. Ich freue mich, dass hiervon auch der OberstadtTreff in Geesthacht profitiert und die gute Arbeit für das Miteinander der Generationen gestärkt wird.“

Zudem erhält das 2015 gegründete Bundesnetzwerk Mehrgenerationenhäuser 50.000 Euro für die Vernetzungsarbeit auf Bundesebene. Zum dreiköpfigen Sprecherrat, der das Bundesnetzwerk nach außen vertritt, gehört Thomas Vagedes, Leiter des OberstadtTreffs in Geesthacht.

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