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Geesthacht (LOZ). „Nachdem mir Minister Dr. Bernd Buchholz in einem Gespräch vor einigen Wochen bereits signalisiert hatte, dass die Machbarkeitsstudie zwar noch nicht fertig sei, es aber für eine Bahnanbindung nicht gut aussehe, blicke ich mit vorsichtigem Optimismus auf das gestern präsentierte Zwischenergebnis (wir berichteten)“, so die SPD-Landtagsabgeordnete Kathrin Wagner-Bockey.

„Ich kritisiere allerdings, dass uns die Studie schon im letzten Spätsommer fertig vorgelegt werden sollte und dass ein abschließendes Ergebnis immer noch nicht in Sicht ist“, merkt dazu Kathrin Wagner-Bockey, direkt gewählte SPD-Wahlkreisabgeordnete, an.

Landtagsabgeordnete waren zu dem gestrigen Treffen, bei dem bis zum Schluss nicht klar war, nach welchen Gesichtspunkten überhaupt eingeladen worden war, nicht dabei. „Da es nur Teilergebnisse gibt und auch die Kosten noch nicht konkret berechnet wurden, sind noch keine verlässlichen Prognosen über das Projekt möglich. Ich hoffe sehr, dass am Ende eine tatsächliche Umsetzungsmöglichkeit für eine Bahnanbindung steht und werde mich weiter auf allen mir möglichen Ebenen dafür einsetzen. Für die Infrastruktur der östlichen Hamburger Metropolregion ist dieses Projekt extrem wichtig. Deshalb habe ich es auch schon vor Monaten für die Tagesordnung des Zusammenarbeitsausschusses Hamburg Schleswig-Holstein angemeldet. Wir werden das Thema dort sofort erörtern, wenn die Studie fertig ist.“

Abschließend stellt Wagner-Bockey fest: „Der Südosten Schleswig-Holsteins bietet enormes wirtschaftliches Entwicklungspotenzial. Er hat es verdient, von Kiel und insbesondere auch vom Wirtschafts- und Verkehrsministerium stärker in den Fokus gerückt zu werden. Ich erwarte von der jetzigen Diskussion am Ende, egal wie die Studie ausgeht, dass der ÖPNV in unserer Region besser ausgebaut wird. Dies ist aus wirtschaftlichen Gründen wichtig, aber genauso aus Klimaschutzgesichtspunkten.“

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