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Geesthacht (LOZ). Nach der Vorstellung des ersten Entwurfs der Machbarkeitsstudie für eine Reaktivierung der Strecke von Geesthacht nach Hamburg gibt es nun einen Fahrplan der nächsten Schritte.

Dazu die CDU-Landtagsabgeordnete Andrea Tschacher: „Vereinbart wurde zwischen dem Verkehrsminister Dr. Bernd Buchholz (FDP), Staatsrat Andreas Rieckhoff (SPD) sowie mit NAH.SH und HVV/VHH und lokalen Betroffenen, dass zwei Vorzugsvarianten weiter verfolgt werden. Da es noch einige für eine spätere etwaige Realisierung nicht unerhebliche betriebliche und auch bauliche Hemmnisse gibt, sollen Lösungsvorschläge aufgezeigt werden. Das ist für eine spätere etwaige Realisierung von Belang. Es geht hier wesentlich um Trassenbelegungen im Hamburger Hauptbahnhof und höhenungleiche Bahnübergänge entlang der Strecke.“

Die dann vorzulegende Fassung der Studie soll vor Ort in Geesthacht vorgestellt werden (Ende März /Anfang April).

In einem zweiten Schritt wird dann eine Nutzen-Kosten-Untersuchung dieser beiden Vorzugsvarianten erstellt, um eine politische Entscheidungsfindung zu ermöglichen, ob durch Landesmittel aus Schleswig-Holstein und Mitteln der Freien und Hansestadt Hamburg die Strecke realisiert werden kann – dies sollte zeitlich erst bei Vorlage des Schienengutachtens erfolgen (Spätsommer/Herbst 2020).

"Endlich werden konkrete Schritte benannt, die uns hoffentlich der Realisierung der Bahnanbindung für Geesthacht näher bringen werden. Viele Gründe sprechen dafür, wie z.B. die Pendlerbewegung und die Sicherstellung sowie der Ausbau der infrastrukturellen Versorgung. Geesthacht ist die größte Stadt des Kreises Herzogtum Lauenburg und bewegt sich auf 35.000 Einwohner zu. Aber auch die gesamte Region könnte von einer Reaktivierung mit attraktiven Fahrzeiten für die Reisenden profitieren", so Andrea Tschacher abschließend.

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