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Geesthacht (LOZ). Mehr Sicherheit für Geesthachts Familien: Die Elternbeiträge, die für die Kita-Betreuung in städtischen Einrichtungen anfallen würden, werden für die Monate April und Mai 2020 nicht von den Konten der Eltern abgebucht.

„Wer einen Dauerauftrag eingerichtet hat und diesen nicht so schnell ändern kann, bekommt die Beträge zurückerstattet“, erklärt Geesthachts Bürgermeister Olaf Schulze. Die Stadt Geesthacht setze als Träger den Einzug der Beiträge ab dem 1. April 2020 zunächst bis auf Weiteres aus, bis das Land eine konkrete Regelung erlassen hat, wie und für welche Dauer hinsichtlich der Beitragszahlung weiterhin zu verfahren ist. Die Beiträge werden bis zu einer abschließenden Klärung zunächst gestundet. Die anderen Träger, die in Geesthacht Einrichtungen betreiben, bittet die Stadt es ihr gleichzutun.

Die Stadt Geesthacht setzt damit familienfreundlich und kurzfristig die Initiative des Landes Schleswig-Holstein um. Weil landesweit aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus Kindergärten und Krippen seit dem 16. März geschlossen sind, sollen die betroffenen Familien auf Kosten des Landes finanziell entlastet werden. Insgesamt 50 Millionen Euro will das Land Schleswig-Holstein den Kommunen erstatten, damit diese die Eltern für zwei Monate von der Beitragslast befreien können.

Vorgesehen ist von Seiten des Landes aktuell eine Erstattung im Kitabereich – und die Stadtverwaltung Geesthacht möchte noch weiter gehen. „Wir wollen bei den Elternbeiträgen für die Betreute Grundschule und den Offenen Ganztag an der Grundschule in der Oberstadt sowie an der Alfred-Nobel-Schule analog zu den Beiträgen für Kita vorgehen und sie nicht abbuchen“, kündigt Geesthachts Bürgermeister Olaf Schulze an. Die Begründung: Nicht nur die Kindertagesstätten, sondern auch die Schulen sind seit dem 16. März geschlossen – ein Zustand, der nach aktuellem Stand noch bis zum 19. April andauern wird.

„Familien, deren Kinder für die Schulkindbetreuung und den Offenen Ganztag angemeldet sind, müssten darum auch finanziell entlastet werden. Das ist nur gerecht“, erklärt Olaf Schulze. Der Stadtpolitik hat Olaf Schulze dieses Vorgehen in der Finanzausschusssitzung am Donnerstagabend (26. März) vorgestellt. Dort sei der Vorschlag wohlwollend zur Kenntnis genommen worden. Die endgültige Entscheidung liegt bei der Ratsversammlung.

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