Print Friendly, PDF & Email

Lesezeit: 2 Minuten

Geesthacht (LOZ). Vor ziemlich genau einem Jahr berichtete auf Betreiben von Julian Peemöller (Mitglied im Sozialausschuss, SPD) die Integrierte Fachstelle Wohnungssicherung (IFS) im Sozialausschuss von ihrer Arbeit. Die IFS leistet seit vielen Jahren eine von der Stadt Geesthacht finanzierte freiwillige Aufgabe, um den Problemen wohnungsloser Menschen angemessen begegnen zu können.

In der damaligen Sitzung des Sozialausschusses wurde deutlich, dass sich besonders die Versorgung von Frauen, die von Obdachlosigkeit bedroht sind, in den städtischen Unterkünften für Wohnungslose zunehmend schwierig gestaltet. Diese Situation zu beobachten und unter Umständen gegenzusteuern ist in Zeiten von Corona noch wichtiger. Deshalb fragt die SPD nach.

"Wir möchten gerne wissen, wie sich die Situation seit letztem Jahr entwickelt hat. Hat sie sich entschärft oder zugespitzt? Aus diesem Grund bitten wir die Verwaltung in der nächsten Sitzung des Sozialausschusses um einen erneuten Bericht mit dem Schwerpunkt „Wohnungslose Frauen und Jugendliche“. Die örtliche Hilfe für von Obdachlosigkeit bedrohte Menschen ist eine freiwillige Leistung der Stadt Geesthacht, die uns Sozialdemokraten sehr am Herzen liegt, denn sie unterstützt und hilft Menschen unmittelbar, die in großer Not sind. Und sie verhindert, dass in Geesthacht obdachlose Menschen auf Straßen und vor Geschäften schlafen müssen", erklärt Julian Peemöller, auch SPD-Vorsitzender in Geesthacht. "Auf der Basis des Berichts, können wir überlegen, ob und welche Initiativen oder Anträge sinnvoll sind, um die gute und engagierte Arbeit der IFS zu unterstützen und für besonders schützenswerte Gruppen wie Frauen und Jugendliche notwendige Unterbringungsmöglichkeiten zu schaffen."

"Wir haben schon einiges an Ideen und haben uns informiert, wie man woanders mit dieser Problematik umgeht. Insbesondere eine Kooperation mit dem Kreis und dem Land halten wir für sinnvoll, um Kräfte bündeln zu können. Vielleicht ist es auch nicht nur mit zusätzlichem Wohnraum getan, denn Wohnungslosigkeit steht oft nur am Ende einer Kette vieler Probleme", ergänzt Katrin Fischer.

Kostenlose Nachrichten aus dem Herzogtum Lauenburg
Kostenlose Nachrichten Mobil

Unterstützen Sie mit einer freiwilligen Spende den Journalismus vor Ort, der ohne Konzernvorgaben aus der Region für die Region berichtet. Mit der Spende helfen Sie uns, Sie weiterhin kostenlos mit Nachrichten zu versorgen. Der freiwillige Betrag ist ab einem Euro in ganzen Eurobeträgen frei wählbar. Eine Spendenquittung kann leider nicht ausgestellt werden. Für die Spende ist ein PayPal-Konto notwendig. Vielen Dank! Ihre LOZ-News

Betrag
 EUR

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.