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Geesthacht (LOZ). Die CDU konnte im Ausschuss für Stadt- und Verkehrsplanung eine Prüfung der aktuellen Verkehrsanbindung Finkenweg-Ost einstweilen durchsetzen.

Im Vorfeld mahnten die Christdemokraten vor dem Hintergrund zahlreicher Störungen und Unfälle eine Überprüfung der Verkehrsflüsse in den Baugebieten Finkenweg, Finkenweg-Ost und Finkenweg Nord an. Dazu werden die Ausschussmitglieder zeitnah eine Ortsbegehung bzw. -Befahrung mit dem Fahrrad durchführen.

„Zuletzt sorgte ein schwerer Verkehrsunfall für eine rund zweistündige Sperrung der einzigen Zufahrt, wobei die Anwohner nur unter größten Schweirigkeiten das Gebiet verlassen und erreichen konnten“, berichtet Sven Minge, Ratsmitglied. „Das neue Baugebiet Finkenweg-Nord wird laut Gutachten weiteren Verkehr verursachen, so dass eine generelle Überprüfung sinnvoll erscheint.“

Die CDU unterstrich während der Sitzung, dass die bisherige Lösung mit einer Zufahrt - dem so genannten „Rüssel“ - für mehrere tausend Anwohner verkehrs- und sicherheitspolitisch nicht vertretbar sei.

Sorge bereitet der CDU in diesem Zusammenhang auch die Erreichbarkeit der Hilfsfristen bei Rettungsdienst und Feuerwehr: Die damalig eingerichtete Rettungszufahrt mit einer Schranke wird weiterhin nur als Behelfslösung gesehen, wobei ortsfremde Einsatzkräfte diese Zufahrt oft nicht kennen.

„Hinweise der SPD; die Anwohner könnten im Fall der Fälle im Rathaus anrufen um die Schranke zu öffnen; man könne auch mal zu Hause bleiben oder zu Fuß gehen“, bezeichnet Minge als nicht besonders hilfreich. „Hier geht es auch nicht um kleine Zubringerstraßen, sondern zuletzt um die Lebensader eines ganzen Stadtteils.“

Bastian Numrich (CDU), Ratsherr und Abgeordneter im Lauenburgischen Kreistag, ergänzt: „Wir sind weiterhin gut beraten, im Rahmen der Schaffung neuen Wohnraums die vielfältigen Auswirkungen im Blick zu haben. Ich kann zudem entwarnen: Entgegen der Annahme von Bündnis90/die Grünen, wird bei der Geesthachter Ortsumgehung natürlich ein Lärmschutz für die Finkenweg-Anwohner in die Planungsfeststellung aufgenommen. Das ist in Deutschland geltendes Recht.“

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