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Geesthacht (LOZ). In der jüngsten Ausschusssitzung des Bildungsausschusses am Dienstagabend stand der Antrag der CDU Fraktion zur Abstimmung. Es sollten zwei weitere Stellen für die Geesthachter Schulsozialarbeit für 2021 eingeworben werden, so dass jede Schule in Geesthacht eine feste Anlaufstelle in Person vorfinden kann. Ein Änderungsantrag, initiiert von SPD, FDP und Grüne, konnte nur den Bedarf für eine zusätzliche Stelle erkennen.

„Schulsozialarbeit ist Beziehungsarbeit, sie erfordert Kontinuität und Verlässlichkeit. Schülerinnen und Schüler müssen erst Vertrauen aufbauen, dann öffnen sie sich mit ihren Problemen. Das Bestreben wäre, durch den Aufbau weiterer personeller Ressourcen, je einen Schulsozialarbeiter für jede Schule zur Verfügung zu stellen, im Sinne der Schulsozialarbeit, so lauteten die Worte im Januar 2020 bei der Vorstellung und Präsentation der Schulsozialarbeit im Bildungsausschuss“, sagt Nicole Voß (CDU Ortsvorsitzende und Mitglied im Bildungsausschuss).

Der Antrag der CDU Fraktion wurde bereits im Mai 2020 eingereicht und konnte durch die Corona-Pandemie erst jetzt Beratung finden. „Eine neue Stelle in der Schulsozialarbeit neu zu schaffen verfehlt das Ziel, jede Schule zu berücksichtigen. Wir hätten uns gewünscht, dass die Wertigkeit der Schulsozialarbeit bei den anderen Fraktionen mehr Anerkennung finden würde“, ergänzt Bastian Numrich (stellvertretender Vorsitzender im Bildungsausschuss und Kreistagsabgeordneter).

„Präventive Sozialarbeit an Schulen ist seit vielen Jahren ein wesentliches Instrument für die Schülerinnen und Schüler an den Geesthachter Schulen. Hier wäre es auch wünschenswert, dass diese freiwillige Aufgabe der Stadt Geesthacht mehr Förderung vom Land Schleswig-Holstein erfahren würde. Die Aufstockung um eine weitere Stelle für 2021 fand zumindest eine einstimmige Zustimmung im Fachausschuss. Wir werden in den weiteren Beratungen zum Stellenplan zumindest eine weitere Stelle einfordern“, so Arne Ertelt (CDU Fraktionsvorsitzender) abschließend.

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