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Geesthacht (LOZ). Die Grünen-Fraktion kritisiert die Aussagen der CDU zu fehlenden Zufahrten zu den Wohngebieten Finkenweg Ost und Nord.

„Die CDU spricht hier Probleme an, die sie selber geschaffen hat. Man sollte erst die Folgen einer Planung bedenken und dann an die Realisierung der Pläne gehen. Bei der CDU ist es offensichtlich umgekehrt: Erst wird bedenkenlos geplant und dann über die möglichen Folgen gejammert“, so der Fraktionsvorsitzende Ali Demirhan.

Weitere Zufahrten zu den Gebieten Finkenweg Ost und Nord lehnt die Grünen-Fraktion ab. Solche neuen Zufahrten könnten möglicherweise für gewisse Verbesserungen in diesen beiden Gebieten führen, gleichzeitig würden jedoch neue Verkehrsbelastungen provoziert, z. B. am Finkenweg, Zöllnersweg oder am Eichweg, die zu Protesten der dortigen Anwohner führen dürften.

Dazu der Vorsitzende des Planungs-und Verkehrsausschusses Gerhard Boll: „Das beschlossene Verkehrskonzept Finkenweg-Nord ist mit den Stimmen der CDU-Fraktion beschlossen worden. Jetzt entdeckt die CDU, dass ihre Planungen der letzten 20 Jahre nicht durchdacht waren und fordert nach Lösungen, die wiederum andere Probleme mit sich bringen werden.“

„Solche unüberlegten Forderungen lehnen wir ab. Wir fordern die CDU auf, ganz klar zu sagen, wo diese neuen Zufahrten geschaffen werden sollen und welche Auswirkungen diese haben könnten,“ so Gerhard Boll weiter.

Die Grünen-Fraktion hatte von Anfang an vor einem Neubaugebiet am Finkenweg und seinen Folgen gewarnt und dieses deshalb in der Vergangenheit immer konsequent abgelehnt.

Unter anderem wird dieses Neubaugebiet die gesamte schwierige Verkehrssituation im Norden der Stadt weiter verschärfen und die prekäre Lage für Radfahrer und Fußgänger am Fahrendorfer Weg noch mehr verschlimmern.