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Geesthacht (LOZ). Während die Christdemokraten die bekannten Probleme bei den Zufahrten der Neugebiete erörtern möchten, im letzten Ausschuss für Stadt- und Verkehrsplaung dazu parteiübergreifend Einvernehmen bestand, rudern nun die Grünen zurück.

Die Grünen verweisen nun auf angebliche Plaungsfehler beim Baugebiet Finkenweg-Ost vor rund 20 Jahren und unterstellen bei einer unkonkreten Verkehrsplanung bereits jetzt Mehrbelastungen. „Zutreffend ist, dass die CDU für die Ausweisung neuer Baugebiete und damit auch für den Bau neuer Wohnungen in den letzten Jahren gekämpft hat“, unterstreicht Sven Minge, CDU-Ratsmitglied. „Dazu gehört auch das Neubaugebiet Finkenweg-Nord, welches gegen die Stimmen der Grünen nun eine Umsetzung erfährt.“

„Schonungslos setzen die Geesthachter Grünen ihre kompromisslose Politik gegen Neubaugebiete und Gewerbegebiete sowie Verkehrsprojekte (z. B. Ortsumgehung) fort, wobei neuer Wohnraum und Arbeitsplätze damit bewusst aufs Spiel gesetzt werden. Die Geesthachter Grünen sollten ihre 90-Jahre-Idiolgie hierbei ablegen.“

„Die Kreis- und Landesgrünen sind dabei deutlich pragmatischer, die eher an Lösungen und Kompromissen interessiert sind. Konstruktive Beiträge bezogen auf die Sache sind hilfreicher als eine idiologische Blockadehaltung. Es geht hier um die Attraktivität und Sicherheit einer wachsenden Stadt“, meint Bastian Numrich (CDU), Ratsmitglied und Kreistagsabgeordneter.

Arne Ertelt, CDU-Fraktionsvorsitzender ergänzt: „Zuletzt stellen die Grünen die von uns benannten Probleme nicht in Abrede und der Ausschussvorsitzende Gerhard Boll (Grüne) selbst hat in der letzten Sitzung den Lösungsvorschlag einer Ortsbegehung unterbreitet. Der aktuelle Sinneswandel ist für uns nicht nachvollziehbar“, meint Ertelt.

Die Christdemokraten sind zuversichtlich, dass die Mehrheit der Politik und auch die Stadtverwaltung zuletzt gemeinsame, vertretbare und gute Lösungen zum Thema Verkehr im Rahmen einer wachsenden Stadt entwickeln werden.

„Dabei erinnern wir an den wichtigen und ständig fortzuschreibenen Aspekt der Hilfsfristen bei Rettungsdienst und Feuerwehr, dem Bestreben für eine lebens- und liebenswerten Stadt, unter Rücksichtnahme aller Verkehrsteilnehmer und Anwohner, verbunden mit einem attraktiven ÖPNV“, sagt Ertelt abschließend.

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