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Geesthacht (LOZ). Das Pflanzen von Bäumen soll künftig Tradition haben. So wünscht es sich die Ratsversammlung gemeinsam mit dem Gemeindetag, dem Städteverband und verschiedene andere Landesverbände zum Tag der Deutschen Einheit.

Der Aufruf geht an alle Bürgerinnen und Bürger und soll jedes Jahr zum 3. Oktober das Stadtbild durch das Pflanzen von Bäumen bereichern. „Für das Klima, die Natur und für die Menschen!“ So sieht es auch der Bürgervorsteher der Stadt Geesthacht, Samuel-Walter Bauer, der besonders Unternehmen und die privaten Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer anspornen möchte, diese Tradition aufleben zu lassen.

In diese Tradition passt auch, dass Geesthachts Bürgermeister, Olaf Schulze, noch in diesem Herbst als Baum-Pate eine Blumen-Esche - quasi vor der Haustür – pflanzen möchte, um die Lücke aufzufüllen, die durch die Fällung von drei Pappeln an der Elbuferstraße entstanden ist.

Die Stadt Geestacht bietet auf Wunsch der Ratsversammlung ihren Bürgerinnen und Bürgern nun regelmäßig zum Herbst eines Jahres an, für einen Baum in Geesthacht eine Patenschaft im öffentlichen Raum zu übernehmen. Dieses können Standorte sein, an denen Stadtbäume verloren gegangene sind, aber auch Standorte in neu entstehenden Quartieren, wie der „Kirschenhain“ oder eine Obstwiese in der Oberstadt. Die Paten spenden den Baum und können ein Namensschild zum Baum setzen lassen, so wie es auch im Hochzeitswald praktiziert wurde.

Schulze bietet an, dass die vorbereitenden Arbeiten vom Betriebshof der Stadt Geesthacht durchgeführt - und der Einkauf der Bäume und die Auswahl der – für den Standort – geeigneten Bäume vom Fachdienst Umwelt in der Stadtverwaltung übernommen wird. Vier weitere Standorte stehen dort in diesem Herbst noch für Patenschaften zur Verfügung um die Reihe am Parkplatz an der Elbe zu schließen.

Grundsätzlich bietet die Stadtverwaltung an, auch eine Patenschaft für bereits bestehende Bäume zu übernehmen. Die „Kümmerer“ dieser Bäume achten auf Auffälligkeiten im Erscheinungsbild der Bäume oder melden z. B. eine unsachgemäße Lagerung von Materialien im Wurzelbereich und Verletzungen am Baum. Auch die Kümmerer können sich am Baum namentlich zu erkennen geben.

Die Aufsichtspflicht und die Gewährleistung für die Verkehrssicherheit bleiben natürlich bei der Stadtverwaltung.

Interessenten melden sich ab dem 1. Oktober im Fachdient Umwelt unter der Telefonnummer 05142 / 13 235 bei Franko Stein.

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