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Geesthacht (LOZ). Die Christdemokraten teilen den hohen Stellenwert des Geesthachter Stadtwaldes als Naherholungsgebiet und zum Klimaausgleich. Die von der Stadtverwaltung im Ausschuss für Umwelt und Energie am vergangenen Montag eingebrachte Vorlage zur Fortschreibung für die kommenden zehn Jahre der Vorgaben zur Erarbeitung der Forsteinrichtung ab 2021, erfährt durch die CDU die volle Unterstützung. Verwundert zeigten sich die Vertreter der CDU durch den Änderungsantrag, der durch die Fraktionen Bündnis 90/ Die Grünen, Linke, BfG und SPD eingebracht wurde. Am Ende wurde auf Antrag der CDU das Thema mehrheitlich in die Fraktionen verwiesen.

„Während der Debatte konnten leider wichtige Fragen zum Änderungsantrag nicht Beantwortung finden“, berichtet Sven Minge, Rats- und Ausschussmitglied. „Die Einstellung der aktuellen Stadtwald-Bewirtschaftung wurde im Rahmen der Debatte in Teilen gefordert und dann wieder relativiert.“

Eine Ausweisung des Stadtwaldes als Naturschutzgebiet in Verbindung mit Bestrebungen von Bündnis 90/Die Grünen ab Börnsen bis Escheburg ebenfalls das Stadtwald-Gebiet unter Naturschutz zu stellen, vermutet die CDU einen plumpen Versuch die lang ersehnte Geesthachter Ortsumgehung zu verhindern. „Überraschenderweise wurde hier erst kürzlich eine seltene Fledermaus gefunden“, wundert sich Minge.

Während der Ausschusssitzung wurden die Unterschiede zwischen aktueller und geplanter Forstbewirtschaftung des Stadtwaldes diskutiert: „Der Stadtwald in Geesthacht wird bereits naturnah bewirtschaftet und die angeregten Änderungen finden Umsetzung“, fasst Björn Reuter (CDU), Vorsitzender des Ausschusses für Umwelt und Energie die Beratung zusammen. „Wir sind für die Zukunft hervorragend aufgestellt und verfolgen damit auch die gewünschten nachhaltigen Ziele parteiübergreifend.“

Die CDU unterstreicht, dass der Stadtwald größtenteils unter Naturschutz steht und besondere Bereiche umweltrechtlich im besonderen Fokus stehen. „Etwa 60 Prozent der städtischen Waldfläche, wie das Naturschutzgebiet Besenhorster Sandberge, Holertsche Kiesgrube und kleinere Einzelflächen werden nicht bewirtschaftet“, sagt Arne Ertelt, CDU-Fraktionsvorsitzender in Geesthacht. „Ein bisweilen suggerierter Holzeinschlag aus wirtschaftlichen Gründen findet im Geesthachter Stadtwald definitiv nicht statt“.

„Die Christdemokraten erwarten zur nächsten Sitzung konkrete und nachhaltige Vorschläge, die einen begründeten Änderungsantrag aufzeigen, um den beliebten Stadtwald nicht als Naherholungsgebiet in Frage zu stellen“, so Ertelt abschließend.

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