Lesezeit: 1 Minute

Geesthacht (LOZ). Am 16. Oktober sind die Arbeiten am Kreisverkehrsplatz an der Rathausstraße abgeschlossen. Zum Nachmittag soll der erste Minikreisverkehr in Geesthacht dem öffentlichen Straßenverkehr übergeben werden.

Dieser Kreisel ist im Rahmen des Verkehrsentwicklungsplans erstellt worden. Die Bauzeit betrug insgesamt acht Wochen und die Kosten belaufen sich voraussichtlich auf rund 360.000 Euro.

Der Minikreisverkehr zeichnet sich durch eine plangleiche Mittelinsel und einstreifige Kreisfahrbahn sowie einstreifige Knotenpunktzu- und ausfahrten aus. Minikreisverkehre haben einen Durchmesser zwischen 13 und 22 Meter, hier sind es 19 Meter. Die Mittelinsel ist für größere Fahrzeuge überfahrbar, damit sie den Knotenpunkt passieren können. Personenkraftwagen und Radfahrende müssen die Mittelinsel auf der Kreisfahrbahn umrunden. Insbesondere die Radfahrenden, die den Schutzstreifen befahren, sollten beachten, dass der Schutzstreifen kurz vor dem Kreisverkehr endet. Radfahrende müssen in den Kreisverkehr einfahren, ihn umrunden und im weiteren Verlauf kann dann der Schutzstreifen wieder genutzt werden. Somit ist auch diese Kreuzung für alle Verkehrsteilnehmer sicherer und einfacher befahrbar umgebaut worden.

Für die zu Fußgehenden sind an drei Übergängen Fußgängerüberwege (Zebrastreifen) markiert. Hier gelten die gleichen Regeln wie an anderen Zebrastreifen. Durch den gesamten Neubau sind auch taktile Elemente für sehbehinderte Personen eingebaut worden. An allen vier Übergängen wurden die Borde für die sehbehinderten Personen auf 3 Zentimeter abgesenkt, die mobilitätseingeschränkten Personen gelangen über einen Bord mit einer Ansicht von 0 Zentimeter auf die gegenüberliegende Straßenseite. Somit wurden hier alle Wünsche für einen barrierefreien öffentlichen Verkehrsraum erfüllt.