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Geesthacht (LOZ). In der Zoom Konferenz am Donnerstag ging es um die Fortentwicklung der Grundidee, ein Amphibienfahrzeug zwischen Geesthacht und Marschacht pendeln zu lassen. Der Ursprungsgedanke war dabei, die Folgen einer Brückensperrung in 2022 abzumildern.

Jürgen Wirobski (Wirtschaftliche Vereinigung Geesthacht) und Oliver Köhnken (Wirtschaftsförderung Elbmarsch) bedankten sich zu Beginn dieser dritten Konferenz vor allem für das Interesse der Industrie- und Handelskammern aus Lüneburg, Lübeck und Hamburg, aber auch für die wiederholte Teilnahme von Frau Dr. Dahm als Verkehrskoordinatorin des Landkreises Harburg und u.a. für die Zuschaltung von Andy Yomi, Fachdienst ÖPNV des Kreises Herzogtum Lauenburg.

Einleitend stellte die direkt gewählte Schleswig-Holsteinische Landtagsabgeordnete Kathrin Bockey ihre Bemühungen und Recherchen dar. Sie ist Sprecherin der SPD-Fraktion für die Metropolregion Hamburg. Erfreulich unkompliziert und gewinnbringend war ihre direkte Kontaktaufnahme mit dem Geschäftsführer Fred Franken vom Hamburger River Bus: „Fred Franken und Jan-Peter Mahlstedt, die Betreiber des Riverbusses im Hamburger Hafen, werden uns im Januar das Amphibienfahrzeug vor Ort vorstellen. Dass es uns gemeinsam gelungen ist, die Frage eines umweltfreundlichen Wasserstoffantriebs noch mit in die Überlegungen einzubeziehen, ist super. Ich freue mich ganz besonders, dass uns im Anschluss an die Probefahrt von der Winsener Firma E-Cap GmbH, Becker Marine Systems GmbH, Hamburg oder MAN die Möglichkeiten präsentiert werden wird, wie der Wasserbus umweltfreundlich wohl auch als Wasserstoff-Fahrzeug umgerüstet werden könnte.“

Die meisten Teilnehmer der Konferenz waren überrascht, dass die Strömungsverhältnisse oberhalb des Wehrs für den Riverbus unkomplizierter und einfacher sind, als im Hamburger Hafen. Gleichzeitig wurde noch einmal deutlich, dass die Idee einer Autofähre mit einer Anfahrt von Pkw durch das naturschutzrechtlich geschützte Deichvorland nicht umsetzbar sein dürfte. Hier könnte ein umweltfreundlich betriebener Bus eine gute Variante sein, Zumal die sogenannte „Hinterlandanbindung“ sowohl vorhanden, als auch beiderseits der Elbe leicht organisiert werden kann.

Das Fazit zur aktuellen Konferenz von Jürgen Wirobski ist positiv: „Wenn wir im Rahmen der Technologieförderung für Wasserstoff (maritime Forschung dazu findet im Helmholt-Zentrum in Geesthacht statt) und möglicherweise einer Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr des HVV hinbekommen, dann wäre dies doch ein echtes Metropolregionsprojekt von Niedersachsen, Hamburg und Schleswig-Holstein. —Und das ist genau das, was wir in Zukunft brauchen. Als Wirtschaftsverbände werden wir jetzt noch einmal explizit auf die Abgeordneten der Kreise und der Länder zugehen und sie zu weiteren Gesprächen einladen.“

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