Geesthachter Peter Diekmann erhält Ehrenurkunde für langjährige Mitgliedschaft

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Geesthacht (LOZ). Für seine 50-jährige Mitgliedschaft beim Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) wurde der Geesthachter Peter Diekmann geehrt. Der 66-jährige hat seit den frühen Siebzigern im Katastrophenschutz in Hamburg und Schleswig-Holstein mitgewirkt und den ASB über Jahrzehnte aktiv unterstützt.

Im Februar 1971 meldet sich Diekmann als freiwilliger Helfer beim ASB. Der damals 16-jährige wurde von dem Tun seines Vaters geprägt, der als Hamburger Polizist die Sturmflut ´62 nicht nur miterlebte, sondern dort tagelang im Dauereinsatz war. „Anderen zu helfen liegt bei uns in der Familie, mein Vater war Polizist, mein Bruder war ebenfalls beim ASB“, erzählt der heutige Rentner und blättert durch ein Fotoalbum mit Erinnerungen aus seiner Einsatzzeit.

Als Rettungssanitäter begleiteten Diekmann und seine Kameraden zahlreiche Veranstaltungen. So ging es zum Beispiel mit Altkanzler Helmut Schmidt zur Hafenrundfahrt, bei der Senioren aus dem Wahlkreis zum Klönschnack eingeladen wurden. „Das war schon sehr aufregend mit dem Kanzler auf einem Boot zu sein, auch wenn es medizinisch betrachtet wenig zu tun gab“, sagt Diekmann.

Turbulenter ging es auf einer groß angelegten Katastrophenschutzübung in Hamburg zu: Im Führungsstab gab es eine undichte Stelle, wodurch Informationen über Termin und Einsatzlage an die Geesthachter Helfer durchsickerten. In der Nacht vorher schlugen über 20 Sanitäter in dem Wohnzimmer einer Altonaer Wohnung ihr Lager auf und warteten gemeinsam auf den Einsatzbefehl. Peter Diekmann lacht und sagt, „wir waren am weitesten weg und waren als erste Einheit einsatzbereit.“

Für das langjährige Mitwirken bedankt sich nun Regionalgeschäftsführer Mario Leuner. „Eine so lange Zugehörigkeit ist selten und absolut ehrenwert!“, sagt Leuner und überreicht einen Präsentkorb.

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Anfang der 80er Jahre: Diekmann (links) mit einem Krankenwagen vom Typ VW T1. Foto: Oliver Renter

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