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SPD Geesthacht wundert sich über die späte Unterstützung der CDU zum Masterplangedanken von SPD und Grünen aus dem Jahre 2015

 

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Geesthacht (LOZ). „Die SPD Geesthacht wundert sich über die späte Unterstützung der CDU zum Masterplangedanken von SPD und Grünen. Gleichzeitig fragen wir uns natürlich, warum die CDU nach ihrem damaligen „Gestänkere“ im Ausschuss plötzlich unsere SPD/Grünen-Pläne als Eigengewächs zu verkaufen versucht. Ist es Unvermögen oder einfach Unverschämtheit, die die CDU zum Ideenklau antreibt?“ – Diese Frage stellt die Fraktionsvorsitzende der SPD, Kathrin Wagner-Bockey in aller Deutlichkeit.

„Da sich derartige „Pannen“ bei der CDU nicht zum ersten Mal ergeben, liegt letzteres nahe. Es bedeutet mindestens einen ausgesprochen schlechten Stil und ich verwehre mich ausdrücklich dagegen, das so im Raum stehen zu lassen.“

„Zur Erinnerung: Es waren SPD und Grüne, die sehr frühzeitig das Potential der Teppichfabrik inclusive der Hallen und des alten Baumbestandes auf dem Gelände erkannten. Deshalb wurde von uns gemeinsam der Gedanke favorisiert, das Gelände seitens der Stadt zu kaufen. Dies wurde auch in Zusammenarbeit mit der WoGee von der Verwaltung geprüft. Es kamen der Denkmalschutz und verschiedene Gutachter, das Insolvenzverfahren zog sich in die Länge. Zuletzt sprangen potentielle Investoren ab.

Der Verwaltung war von uns zusätzlich die Vorbereitung eines Fachworkshops zur Aufgabe gemacht worden, der einen Masterplan vorbereiten sollte. Dann kamen die dringlichen Weiterentwicklungen der Hafencity, der Gartencity, von Finkenweg Nord u.a. Insgesamt wird zwischen 2013 und 2018 Planrecht für rund 1.000 Wohneinheiten geschaffen. Das ist eine immense Leistung der Planungsabteilung der Stadt Geesthacht, die die Projekte betreut und entwickelt. Parallel dazu wurde einstimmig das ISEK-Gutachten (Integriertes Stadtentwicklungskonzept) beschlossen, das sich inhaltlich auch mit dem Bereich der Teppichfabrik beschäftigen soll und das ebenfalls von der Planungsabteilung begleitet wird. Dies war auch ausdrücklicher Wille der CDU und es würde überhaupt keinen Sinn machen, dem ISEK-Gutachten einen Masterplan vorzuschalten. Alle, die sich mit der Thematik im Ausschuss beschäftigt hatten, waren sich da auch einig“, betont Wagner-Bockey. Abschließend stellt sie fest:

„Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass jährlich zu den Haushaltsberatungen sämtliche Aufgaben vom Fachdienst Planung und Umwelt im Ausschuss vorgestellt und priorisiert wurden. Es gab Einvernehmen über die gewählten Zeitabläufe. Insofern entdeckt die CDU ihre „Liebe“ zum Teppichgelände einerseits etwas spät, für die selbst mit festgelegten Ziele des Planungsausschusses kamen sie etwas zu früh. Gutes Timing und Sorgfalt bei der Antragstellung sehen anders aus.“

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