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Geesthacht (LOZ). „Nach intensiver Beratung hat sich die Geesthachter SPD-Fraktion für eine Ansiedlung einer radiologischen Praxis im neuen Gewerbegeit ausgesprochen.

Die SPD sieht verschiedene Vorteile in der Ansiedlung einer modernen radiologischen Praxis in Geesthacht:

    Es werden ca. 20 hochwertige Arbeitsplätze geschaffen.

    Zusätzliche Untersuchungskapazitäten verkürzen bisher lange Warte- und Fahrzeiten für zahlreiche radiologische Untersuchungen.

    Nennenswerte Gewerbesteuereinnahmen nach den Anlaufjahren sind zu erwarten.

    Der Gesundheitsstandort Geesthacht wird gestärkt.

Die rechtliche Ausgangslage ist eindeutig – die Ansiedlung ist im Rahmen des gültigen B-Plan zulässig. Die Ansiedlung ist somit rechtens und die Wirtschaftsförderungsgesellschaft hätte verkaufen können, ohne die Politik befragen zu müssen. Die Anwürfe von Grünen, BfG und Linke an die Adresse der SPD sind unsachlich und polemisch.

Wer Konkurrenten als neutrale Experten anhören, nur einseitig informieren möchte und von Absprachen abweicht, muss sich nicht wundern, wenn dies abgelehnt wird. Wir würden auch keinen Geesthachter Klempner oder Bäcker als neutralen Experten befragen, wenn sich ein weiterer Klempner oder Bäcker in Geesthacht ansiedeln will. Die Grünen sind schlechte Verlierer: Zuerst beklagten sie eine fehlende rechtliche Grundlage, dann sollte die Radiologie in die Innenstadt und zum Schluss muss die Bundespolitik herhalten mit Polemik gegen die SPD. Wir entscheiden in Geesthacht nicht über die bundesdeutsche Gesundheitspolitik. Wir hatten zu entscheiden, ob wir uns eine Radiologie in Geesthacht mit ihren Vorteilen vorstellen können und es dafür ein Grundstücksangebot des Kreises geben soll. Oder ob die Radiologie wenige Kilometer entfernt ohne Gewerbesteuereinnahmen für Geesthacht entsteht. Als Geesthachter SPD haben wir uns dafür entschieden, dem Investor den Standort Geesthacht anzubieten. Es ist Aufgabe des Investors, seine Radiologie wirtschaftlich zu betreiben. Und das geht nach Auskunft aller von Grünen und WVG eingeladenen Experten nur, wenn auch Kassenpatienten behandelt werden. Leider blieb dieser wichtige Hinweis bei den Nein-Sagern ungehört“, so Petra Burmeister, SPD-Fraktionsvorsitzende.

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