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Geesthacht (LOZ). Die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen schlägt eine öffentliche Kampagne „Sauberhaftes Geesthacht“ vor. Als ersten Schritt hat sie deshalb zur nächsten Ratsversammlung am 7. Mai einen Antrag eingebracht, in dem die Verwaltung beauftragt wird, eine entsprechende Kostenermittlung für Plakate, Schilder, Aufklärungsarbeit und z. B. einem Werbespot für das kTS Geesthacht zu erstellen und die Ergebnisse zu den Haushaltsberatungen 2022 im Ausschuss für Umwelt und Energie vorzulegen.

„Wer mit offenen Augen durch das Stadtgebiet geht, entdeckt leider an jeder Ecke herumliegenden Müll: Zigarettenstummel und Packungen, Pfandflaschen, Farbeimer, Grünschnitt in Plastiktüten und so weiter. Die Liste ist lang, oft sammelt es sich in der Nähe von öffentlichen Müllbehältern und an den Containerstellplätzen“, so Ratsmitglied Timo Kohnert.

Der Müll wird verweht und verschwindet in schwer zugänglichen Bereichen (Knicks/ Wald) oder in der Elbe und trägt somit zur Vermüllung der Ozeane bei. Die Schäden für die Umwelt, die Tierwelt und auch für uns Menschen durch Mikroplastik sind verheerend. In Zigarettenkippen sind neben Nikotin auch Gifte wie Arsen und Blei (und viele andere) enthalten. Diese Stoffe werden mit dem Regenwasser ausgewaschen und landen in unsere Böden und Gewässer, werden von Tieren aufgenommen und gelangen letztendlich in die Nahrungskette.

Ziel der Kampagne „Sauberhaftes Geesthacht“ soll ein positiver Mitmach-Appell an die Bürger der Stadt Geesthacht sein, bei der Sauberkeit ihrer Stadt aktiv mitzuwirken.

Schon im Frühjahr 2020 hat unter dem Motto „Sauberhaftes Geesthacht“ eine Müllsammelaktion in Geesthacht stattgefunden. Auch Städte wie Erfurt, Mannheim und Siegen haben Kampagnen wie „#erfurtsauber“, „Sauberes Mannheim“ und „Sauber bleiben!“ ins Leben gerufen.

An besonderen Plätzen wie z. B. an der Elbe, am ZOB, an den Bushaltestellen sowie an öffentlichen Gebäuden, in Kitas und Schulen könnten Plakate aufgehängt werden. An Containerstellplätzen oder an Hotspots, wo gerne illegaler Müll abgeladen wird, sollten Schilder aufgestellt werden.

Ein Werbespot für das kTS könnte zum Beispiel auch von Geesthachter Schülern im Rahmen einer Projektarbeit/-woche gestaltet werden.

„In einem sauberhaften Geesthacht zu leben, bedeutet nicht nur einen sehr wichtigen Beitrag für Umwelt und Natur zu leisten, sondern steigert auch das Wohlbefinden der Bürger und Besucher unserer Stadt. Wenn wir alle achtsamer sind, schaffen wir das!“, erhofft sich Sonja Higgelke, Mitglied im Ausschuss für Umwelt und Energie, einen sichtbaren Erfolg von der Kampagne.

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