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Geesthacht (LOZ). Gute Nachrichten für Geesthachts Schulen: Im Mai werden 367 zusätzliche digitale Geräte an die Schulen ausgeliefert. Die 232 Convertible-Laptops, die wie ein Tablet mit einer Touchfunktion ausgestattet sind, und 135 iPads im Wert von 150.000 Euro wurden über das Ergänzungspaket Digitalpakt 2 des Landesprogramms „Digitale Schulen Schleswig-Holstein“ angeschafft. Sie sollen von den Schulen leihweise an bedürftige Schülerinnen und Schüler ausgegeben werden.

„Die Geräte sind angekommen und werden derzeit von unseren Kollegen der Schul-IT auf die Auslieferung an die Schulen vorbereitet“, erklärt Torben Heuer, Leiter des Fachdienstes Zentrale Verwaltung des Geesthachter Rathauses, zu dem auch die Schul-IT gehört. Denn bevor die Schülerinnen und Schüler mit den Geräten arbeiten können, müssen Programme installiert werden, mit denen beispielsweise Mails geöffnet, im Internet gearbeitet, Textdateien erstellt, PDF und Videos angesehen werden können. Wichtig zudem: Mit jedem Gerät ist die Teilnahme an Videokonferenzen und damit am digitalen Unterricht möglich, der während der Corona-Pandemie an Bedeutung gewonnen hat.

„Wir nehmen uns ein Gerät, an dem wir eine Grundkonfiguration durchführen, welche zum Beispiel die Installation von Standardprogrammen beinhaltet. Danach machen wir von diesem Gerät ein Systemabbild, welches wir auf die anderen 231 Geräte übertragen können, sodass wir danach nur noch wenige gerätespezifische Einstellungen vornehmen müssen“, erklärt Steve Timmann von der Schul-IT. Die Einrichtung jedes einzelnen Geräts beutet dann noch 15 bis 20 Minuten Zeitaufwand.

Verteilt werden die iPads und Laptops an Grundschulen und weiterführende Schulen Geesthachts.

2020 hatte Geesthacht bereits vom Digitalpaket des Landes profitiert. Damals konnten 149 iPads und 260 Laptops im Wert von 162.642,40 Euro angeschafft werden.

Das Land Schleswig-Holstein finanziert über den Digitalpakt die Anschaffung digitaler Leihgeräte für Schülerinnen und Schüler. Ziel ist es, dass soziale Ungleichgewichte, die entstehen, wenn Schülerinnen und Schüler wegen des Fehlens mobiler Endgeräte nicht am digitalen Lernen zu Hause teilhaben können, durch das Programm ausgeglichen werden.