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Geesthacht (LOZ). Im vergangenen Jahr hat sich das Familienzentrum bereits zum zweiten Mal, erfolgreich um die Auszeichnung Kita 21 beworben und wurde als „Klimaretter“ erneut ausgezeichnet.

Im Fokus stand das Thema Wasser und die Vermeidung von Wasserverschwendung. Dabei flossen die Erkenntnisse der ersten Auszeichnung zum Thema Müllvermeidung mit ein.

So kauft das Familienzentrum bereits seit mehr als zwei Jahren kein stilles Trinkwasser in Flaschen, sondern setzt auf das Geesthachter Leitungswasser.

„Die Kinder wünschen sich, dass wir von den Wasserkisten loskommen und so Plastikmüll vermeiden“, berichtet Martina Koos die Leiterin des Familienzentrums. Kein Wasser in Flaschen – das bedeutet: weniger Plastik, weniger Produktionsabfälle und weniger CO2- Emissionen. So trägt das Familienzentrum der Stadt Geesthacht zu einer besseren CO2 Bilanz bei. Für ein künftiges Leben auf dieser Erde kommt es darauf an, verantwortlicher mit den natürlichen Lebensgrundlagen und mit Belastungen unseres Ökosystems Erde umzugehen.

Die Covid-19 Krise hat bedauerlicherweise verhindert, dass sich Sponsoren für die Umstellung von Plastikflaschen auf ein Wassersystem, finden.

Die Stadt wollte der Idee und dem Wunsch der Kinder Rechnung tragen und hat im Haushalt 2021 entsprechende finanzielle Mittel für die Anschaffung bereitgestellt. Zwei Wasseranlagen werden Anfang Juni installiert.

„Es freut uns sehr, dass das Projekt, trotz Covid-19 Krise, erfolgreich war. Es erscheint uns nur logisch bei der sehr guten Wasserqualität das Wasser ab sofort aus der Leitung aufzusprudeln und zu trinken“, berichtet Michael Iburg der stellvertretende Leiter des Familienzentrums.

Bürgermeister Olaf Schulze hat sich persönlich im Familienzentraum Regenbogen von der Qualität des Wassers überzeugt und das erste Sprudelwasser aus der Leitung gezapft und somit die neue Wasseranlage offiziell in Betrieb genommen.

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