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Geesthacht (LOZ). Im Bildungsausschuss am 20. Juni wurde aufgrund eines Antrages der Grünen, die Verwaltung beauftragt, eine Abfrage an allen Schulen vorzunehmen, um die Anzahl der Luftreinigungsgeräte zu ermitteln. Inzwischen haben der Bund und das Land SH beschlossen, den Erwerb und Installation der mobilen Luftreinigungsgeräte zu fördern. Bis zu 50 Prozent der Gesamtkosten können laut Bildungsministerium gefördert werden.

Ausschussmitglied Renate Lefeldt: „Wir wollen bei der Anschaffung von Luftreinigungsgeräten durchdacht handeln. Wir wünschen uns, dass auch die Kitas und Jugendeinrichtungen mitberücksichtigt werden, damit im Falle einer 4. Corona-Welle die Kitas, Schulen und Jugendeinrichtungen nach Möglichkeit nicht schließen müssen.“

Um diese Maßnahme kurzfristig umsetzen zu können, wurde die Verwaltung gebeten, in Erfahrung zu bringen, wie viele mobile Geräte insgesamt notwendig sind. Aus Sicht der Grünen ist es dabei sinnvoll, nicht nur die Schulen, sondern auch alle Kitas und Jugendeinrichtungen und den OberstadtTreff mit zu berücksichtigen. Aus der Sicht der Grünen wäre es deshalb sinnvoll, dass am 3. August der Bildungsausschuss gemeinsam mit dem Sozialausschuss tagt. Die beiden Fachausschüsse sollten dann auf dieser Sitzung die Anzahl der mobilen Geräte festlegen und die dafür notwendigen Mittel bereitstellen sowie die entsprechenden Förderungsanträge bei Bund und Land auf den Weg bringen.

Fraktionsvorsitzender Ali Demirhan: „Der Antrag der CDU in der letzten Ratsversammlung war total überflüssig. Uns geht es darum, vernünftige und durchdachte Sachpolitik zu machen und die Kitas und Schulen zügig gegen eine mögliche vierte Corona-Welle fit zu machen. Das Thema ist zu ernst, um damit in Aktionismus zu verfallen und unausgegorene Anträge für die Bühne zu stellen“, so Ali Demirhan abschließend.

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