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Geesthacht (LOZ). Die Kreistagsabgeordnete Anika Pahlke möchte für die SPD als Kandidatin in den Landtagswahlkampf 2022 ziehen. In ihrer Bewerbung, die den SPD-Mitgliedern des Wahlkreises 35 (Herzogtum Lauenburg – Süd) vorliegt, skizziert sie ihre Schwerpunkte:

Die 34jährige Politikwissenschaftlerin will sich vor allem um sozialen Zusammenhalt, Klimaschutz und Familienfreundlichkeit kümmern, das macht sie an verschiedenen Beispielen deutlich.

„Der Einsatz für eine lebenswerte Zukunft ist für mich auch eine Frage der Generationengerechtigkeit. Wir müssen jetzt alle gemeinsam verantwortungsvoll handeln, damit auch die jüngeren Generationen in Schleswig-Holstein noch unter guten Bedingungen ihre Zukunft aufbauen können. Vieles haben wir hier im Bundesland selbst in der Hand, dafür müssen wir nicht auf die Bundesregierung warten“, sagt Anika Pahlke. So wirbt sie auch für einen Blick auf die Metropolregion: „Hamburg macht bei den konkreten Angeboten für die Bürgerinnen und Bürger manches besser: Der ÖPNV-Takt, die kostenfreie Kita und die Wohnungsbauoffensive können Vorbild für uns in Schleswig-Holstein sein.“ 

Es gelte zudem, der wachsenden wirtschaftlichen Ungleichheit und sozialen Spaltung entgegenzuwirken. Als „Brandbeschleuniger“ identifiziert Anika Pahlke neben Niedriglöhnen beispielsweise die seit Jahren steigenden Mieten – gerade in der Metropolregion. Dies betreffe Auszubildende und Berufseinsteiger, aber auch Familien und ältere Menschen gleichermaßen. „Wir brauchen eine neue Landeswohnungsbaugesellschaft, es war ein Fehler, die alte zu privatisieren. Und es war ein Fehler von Jamaika, aus der Mietpreisbremse und der Kappungsgrenzenverordnung auszusteigen.“

Erneuerbare Energien böten gute Perspektiven für den Klimaschutz und die wirtschaftliche Entwicklung. „Diese müssten aber auch umgesetzt und nicht wie von der aktuellen Landesregierung ausgebremst werden“, so Pahlke. Zu einem wirksamen Klimaschutz bei gleichzeitiger Steigerung der Lebensqualität gehört für sie aber auch der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs. „All das funktioniert am besten im Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort. Nur miteinander können wir unsere Region als lebens- und liebenswertes Zuhause stärken“, ist sich die Sozialdemokratin sicher.

Anika Pahlke hat in Hamburg Politikwissenschaften (M.A.) studiert und ist Büroleiterin und wissenschaftliche Mitarbeiterin der SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Nina Scheer (in Elternzeit). Von 2008 bis 2013 gehörte sie dem Stormarner Kreistag an, seit 2018 ist sie Mitglied des Kreistags des Kreises Herzogtum Lauenburg, seit Anfang 2020 stellvertretende Vorsitzende der SPD-Geesthacht.

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