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Geesthacht (LOZ). Am Donnerstag, 26. August, besuchte die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Nina Scheer das LADR Zentrallabor Dr. Kramer & Kollegen in Geesthacht. An dem Austausch mit Prof. Dr. Jan Kramer, der ärztlicher Leiter und Geschäftsführer des Facharztlabores ist, nahmen neben Nina Scheer auch Christine Backs, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD Ratsfraktion und Samuel Bauer, Bürgervorsteher der Stadt Geesthacht, teil.

Der LADR Laborverbund Dr. Kramer & Kollegen ist ein ärztliches und inhabergeführtes Familienunternehmen in dritter Generation. Die Keimzelle des mittlerweile deutschlandweit agierenden Zusammenschlusses von unabhängigen Laboren liegt in dem von Kramers Großvater gegründeten Labor in Geesthacht. Zum Verbund zählen 18 Facharztlabore und mehrere Basis- und Krankenhauslabore (www.LADR.de). Sie versorgen über 370 Kliniken und über 20.000 Ärztinnen und Ärzte. Hierzu zählt ebenso die Transportlogistik der Intermed für medizinische Proben von der Arztpraxis bzw. Klinik ins Labor, ebenfalls mit Hauptsitz in Geesthacht.

Der intensive Austausch beinhaltete sowohl Fragen rund um die Bedeutung von Laborleistungen im Kontext der Patientenversorgung als auch besondere Aufgabenstellungen, wie sie im Zuge der Corona-Pandemie für das Labor und auch mit Blick auf gesetzliche und weitere Rahmenbedingungen entstanden sind.

Scheer: „Das LADR leistet nicht erst in der Corona-Pandemie einen herausragenden Beitrag in unserem Gesundheitssystem. Dass das Labor unter ärztlicher Leitung steht und generationenübergreifend mit den labormedizinischen Leistungen gewachsen ist, verleiht dem Unternehmen qualitativ als auch mit Blick auf die hier entstandenen Arbeitsplätze auch für die Region eine besondere Wertigkeit.“

Prof. Dr. Kramer bestätigte dies: „Die deutschlandweit über 3.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in und um unsere LADR Labore sorgen täglich mit ihrer sehr wichtigen Arbeit für eine Sicherstellung der Patientenversorgung. Mehr als 70 Prozent aller Diagnosen werden mit Hilfe der Labormedizin gestellt: unsere fachärztlichen Leistungen sind damit unverzichtbar in der modernen Medizin. Wir freuen uns daher über die aktuelle Anerkennung und hoffen, dass diese nachhaltig ist und nicht nur kurz im Marathon unserer Anstrengungen in der Corona-Pandemie besteht.“

Samuel Bauer fügt hinzu: „Herr Prof. Dr. Kramer hat in eindrucksvoller Weise dargestellt, was der Laborverbund für die Region und auch darüber hinaus darstellt. Allein in Schleswig-Holstein sind über 1.400 Mitarbeiter für LADR tätig. Über 5 Millionen Aufträge (ohne Corona) haben allein die Facharztlabore in Schleswig-Holstein im Jahr 2020 erhalten. Jeder Auftrag steht für eine Patientin oder einen Patienten.“

Christine Backs ergänzt: „Nicht zu vergessen ist die logistische Leistung der zum Laborverbund gehörenden Firma Intermed mit ihren Mitarbeitern. Von der Abholung des Untersuchungsmaterials in den Arztpraxen über die Laboranalytik und Diagnostik bis zur digitalen Befundübermittlung vergehen oft nur wenige Stunden. Das ist durchdachter, optimaler Service zum Wohl der Patienten.“

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