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Geesthacht (LOZ). An Bord eines alten Eisbrechers gehen, Relikte der einstigen Sprengstofffabriken entdecken und Spannendes über die Geschichte des Menzer-Werft-Platzes sowie den Rückbau des Kernkraftwerkes Krümmel erfahren – das alles wird am 25. Und 26. September in Geesthacht möglich. Denn die Elbestadt beteiligt sich erneut an den „Tagen der Industriekultur am Wasser“. Und das bedeutet: Im Stadtgebiet können Interessierte hinter manche Tür schauen, die ihnen sonst verschlossen bleibt.

Das Programm im Detail:

Eisbrecherflotte

Kleine Kraftprotze mit raffinierter Technik: In Geesthacht an der Elbe sind zehn Eisbrecher der Baujahre 1949 bis 2011 stationiert.

Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Lauenburg und der Bauhof Geesthacht laden zur Besichtigung eines älteren Eisbrechers der Eisbrecherflotte ein.

Samstag, 25.09.2019 ǀ 10:00 bis 17:00 Uhr
Treffpunkt: Wärderstraße 5,

Sprengstofffabriken

Historischer Spaziergang „Deutsches Pulver für die Welt“

Große Teile der Stadt Geesthacht haben einst zu zwei riesigen Explosivstofffabriken gehört. Trotz zahlreicher Zerstörungen blieben viele Relikte erhalten. An Hand der erhaltenen Gebäude, Fotos und Plänen wird die Entwicklung der Pulverfabrik aufgezeigt. Der ca. 2-stündige Rundgang führt über das Gründungsgebiet und die Entwicklung bis 1918.

Sonntag, 26.09.2021 | 11:00 bis 13:00 Uhr
Treffpunkt: Einfahrt Lichterfelder Straße, Geesthacht. Bitte festes Schuhwerk und wettergemäße Kleidung!
Begrenzte Teilnehmer:innenzahl. Teilnahme nur mit Voranmeldung unter 04152 8877840 möglich.

Stadtführung „Spannende Geschichten zur Entstehung des Menzer-Werft-Platzes und der damaligen Nutzung"

Führung mit Geesthachts Bürgermeister Olaf Schulze und Helmut Knust vom Heimatbund und Geschichtsverein Geesthacht.

Samstag, 25.09.2021 | 14:00- ca. 15:30 Uhr
Treffpunkt: Brücke am Menzer-Werft-Platz
Begrenzte Teilnehmer:innenzahl, Teilnahme nur mit Voranmeldung bis zum 20.09.2021 unter touristinfo@geesthacht.de oder 04152 836258 möglich.

Stadtführung: „Auf den Spuren Alfred Nobels…“

Spaziergang mit Ulrike Neidhöfer vom Förderkreis Industriemuseum Geesthacht e.V.

Anhand alter Pläne, Fotos und der Biographie Alfred Nobels werden die Lage und Bedeutung der früheren „Krümmeler Dynamitfabrik“ wachgerufen. 1865 gründete Alfred Nobel „auf dem Krümmel“ bei dem damaligen Dorf Geesthacht eine Nitroglyzerinproduktion, die nach wenigen Monaten explodierte. Daraufhin entwickelte er den relativ sicheren Sprengstoff „Dynamit“. Er wurde ein großer Verkaufserfolg und Nobel legte damit den Grundstein für sein Vermögen, aus dem die Nobelstiftung und die Nobelpreise gestiftet wurden. Der Spaziergang führt bis zum „Krümmeler Wasserturm“, der während des Ersten Weltkrieges erbaut wurde.

Samstag: 25.09.2021 | 11:30- ca.13:00 Uhr
Treffpunkt: Treffpunkt: Nobelplatz, 21502 Geesthacht-Krümmel. Bitte festes Schuhwerk und wettergemäße Kleidung!
Begrenzte Teilnehmer:innenzahl. Teilnahme nur mit Voranmeldung unter 04152 8877840 möglich.

Fahrt mit der Stadtbarkasse "Piep"

Es geht elbaufwärts Richtung Pumpspeicherwerk und zurück.

Samstag, 25.09. und Sonntag, 26.09. | 11:00, 12:00, 13:00 und 14:00 Uhr
Abfahrt: Liegeplatz Piep - Hafen (Fußgängerbrücke)
Fahrten sind kostenlos - Spenden sind willkommen!

Kernkraftwerk Krümmel

Spaziergang und Vortrag: „Stilllegung und Rückbau eines Kernkraftwerkes“

Der Abbau des Kernkraftwerkes Krümmel wird ca. 15 Jahre dauern. Das 1984 in Betrieb genommene Kernkraftwerk war lange Zeit der stärkste Siedewasserreaktor der Welt. Im Vortrag wird ein Überblick über den geplanten Abbau des Kernkraftwerks Krümmel geboten. Im Anschluss folgt ein Spaziergang auf dem Außengelände des Kraftwerks zur Baustelle des Lagers für schwach- und mittelradiokative Abfälle.

Samstag: 25.09.2021 I 11:00, 13:00, 15:00 Uhr I Dauer: ca. 1 ½ Stunden.
Treffpunkt: Schulungs- und Kommunikationszentrum des Kernkraftwerks Krümmel, Foyer am Modell des Kernkraftwerks (Elbuferstraße 80, 21502 Geesthacht)
Eintritt: kostenlos

Geesthacht-Museum

Geesthacht ist heute der größte Energiestandort in Norddeutschland. Im Museum kann die besondere Industriegeschichte der Stadt nachvollzogen werden.

Krügersches Haus, Bergedorfer Straße 28, 21502 Geesthacht
Samstag 25.09. und Sonntag: 26.09.2021 | 10-16 Uhr
Treffpunkt: Geesthacht-Museum
Eintritt: kostenlos

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