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(LOZ). Gleich zwei Kreistagskandidaten der Jungen Union (JU) konnten ein Direktmandat gewinnen. Henning Lüneburg überzeugte im Wahlkreis 11 (Lauenburg/Lütau/Büchen) 38,1 Prozent der Wähler und feierte damit einen deutlichen Wahlsieg. Bastian Numrich konnte den Wahlkreis 4 (Geesthacht) mit 14 Stimmen Vorsprung für sich beanspruchen.

„Wir freuen uns über diese Ergebnisse. Jetzt können wir im Kreistag anpacken und für viele unserer Themen einstehen“, so die beiden strahlenden Gewinner. Die anderen JU-Kandidaten Robert Riep und Florian Slopianka konnten sich in ihren Wahlkreisen nicht durchsetzen.

Der JU-Kreisvorsitzende Florian Slopianka äußert sich zu den Ergebnissen: „Ein großer Dank geht an die Ortsverbände, die uns unterstützt haben. Vor allem aber danken alle vier von uns unseren Mitgliedern, die mit einem unglaublichen Einsatz um jede einzelne Stimme gekämpft haben. Toll ist, dass Henning und Bastian ein so gutes Ergebnis erzielt haben und auch beide vor Ort mitentscheiden werden, da sie Gemeindevertreter bzw. Ratsherr sind. Daraus lässt sich der Auftrag ableiten, kommunalpolitische Verantwortung zu übernehmen.“

Konkret schlägt Florian Slopianka seinen Vorgänger im Amt des Kreisvorsitzenden Henning Lüneburg als Fraktionsvorsitzenden der CDU-Fraktion Büchen vor: „Henning hat sich in den letzten Jahren in der CDU im Finanzausschuss als kompetentes und engagiertes Mitglied bewiesen und immer den Blick über den Tellerrand hinaus gewagt. Er hat sowohl politisches Gespür, den Sinn für akzentuierte Offensiven als auch diplomatisches Geschick. Beste Voraussetzungen also, der Büchener CDU-Fraktion den neuen Antrieb zu geben, der die letzten Jahre fehlte.“

Zu seinem eigenen Ergebnis führt er aus: „Leider fehlen auch die Stimmen, die der AfD zugegangen sind. Einige wollten auf kommunaler Ebene ein bundespolitisches Signal setzen. Jetzt muss das gründlich aufgearbeitet werden und wir alle sollten regelmäßig mit den Bürgern ins Gespräch kommen, um so nach und nach Vertrauen zurückzugewinnen.“

Insgesamt zeigt sich die Junge Union zufrieden und will sich verstärkt in die politischen Debatten einbringen, um eigene Akzente zu setzen.

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