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Bürgervorsteher soll Amtsinhaber Andreas Hein bleiben

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Wentorf (LOZ). In der Gemeinde Wentorf bei Hamburg ging es in der letzten Zeit hoch her. Nach der Kommunalwahl am 6.Mai gab es zunächst zwei stärkste Fraktionen. Sowohl die CDU als auch die Grünen stellen 8 Gemeindevertreter. Damit dürfen auch beide eine Person für das Amt des Bürgervorstehers vorschlagen – dem höchsten politischen Amt in der Gemeindevertretung.

Ohne die Stimmen der SPD bekommt jedoch keiner der beiden eine Mehrheit zusammen. Daher warben die CDU und Bündnis90/Die Grünen in den vergangenen Tagen um die Gunst der SPD. Mehrmals hatten die Sozialdemokraten und ihre Fraktionsvorsitzende Andrea Hollweg die Parteien abgewiesen und ein ruhiges Verfahren angemahnt.

„Die SPD scheut die Abstimmung nicht. Aber ein besessenes Beharren auf Posten bringt uns und die Gemeinde nicht weiter. Daher erwarten wir, dass sie versuchen sich angemessen zu einigen“, mahnte Andrea Hollweg. Doch zu der Einigung kam es nicht. Beide Parteien meinen den besten Kandidaten zu haben.

Nun haben die Sozialdemokraten eine Entscheidung getroffen. Der Wentorfer SPD-Vorsitzende Lucas Siemers sagte dazu: „Die Beiden waren weder im Stande noch Willens sich zu einigen. Nun werden wir als SPD für Klarheit und Ordnung sorgen und das Hin und Her beenden.“

Die SPD beschloss den bisherigen Amtsinhaber Andreas Hein von der CDU ihre Stimmen zu geben. Als Begründung gab Siemers an: „Wir haben es unabhängig von der Partei zu einer Personenwahl gemacht. Andreas Hein hat bewiesen, dass er das Amt im Sinne der Gemeindeordnung verstanden hat. Er agiert größtenteils parteineutral, unabhängig und repräsentiert die Gemeindevertreter nach außen.“

Trotzdem ist sich die SPD einig, bei der Frage, wen sie als nächsten Bürgervorsteher oder Bürgervorsteherin sehen möchten: Eine Person mit SPD Parteibuch.

Der Bürgervorsteher wird heute im Wentorfer Rathaus bei der konstituierenden Sitzung um 19 Uhr gewählt.

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